Entsprechend dieser Devise ruht sich Meier nicht auf den Lorbeeren der Wahl zum Spieler des Jahres, seinem Schweizer Rekord, oder seiner Position als Topscorer aus. Er sieht sich selbst in der Pflicht, zu einem besseren Spieler zu werden und damit eine erneute Enttäuschung in der anstehenden Saison zu verhindern. Trotz seiner guten Saison sieht Meier immer noch Schwächen bei sich.
"Zum Beispiel bei der Beweglichkeit", nannte Meier ein Manko seines Spiels. "Ich will mich aber in allen drei Zonen verbessern - in der defensiven, neutralen und offensiven. Das braucht es, um mein Ziel zu erreichen, ein kompletter Spieler zu werden."
Die Arbeitsmoral und Motivation des jungen Starstürmers ist bewundernswert und vielversprechend. Genau das brauchen und erwarten die Sharks aber auch von ihm, immerhin soll er als offensiver Schlüsselspieler eine der Führungsrollen der Mannschaft einnehmen. Meier hat dabei große Pläne, die jedem Spieler der Mannschaft alles abverlangen.
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"Unser großes Ziel ist der Gewinn des Stanley Cup", erklärte Meier. "Das schaffen wir nur über den Teamerfolg. Ich möchte dazu noch mehr beitragen, indem ich in den entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen treffe, Verantwortung übernehme und die Mannschaft so besser mache. Ich finde, dass ich als Teamspieler nochmals einen Schritt machen muss."
Wenn jeder Spieler der Sharks mit so einer Einstellung antritt, könnte es mit der Rückkehr in die Playoffs klappen. Was in der kommenden Saison, für deren Beginn noch kein offizieller Termin bekannt gegeben wurde, in San Jose passieren wird, ist noch ungewiss. Es gibt viele Fragezeichen und von einer Wiederholung dieser historisch schlechten Saison, bis zum Kampf um die Playoffs und den Cup scheint alles möglich. Eine Sache, die jedoch beinahe sicher zu sein scheint, ist das Meier erneut der Dreh- und Angelpunkt in der Offensive der Mannschaft sein wird und für einige der spektakulärsten Szenen ihrer Saison sorgen dürfte.