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Tim Stützle und die Ottawa Senators waren in der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs nahe an einem ersten Sieg dran, mussten sich aber den Carolina Hurricanes unglücklich geschlagen geben. Die Philadelphia Flyers erringen den zweiten Sieg gegen die Pittsburgh Penguins.

Leon Draisaitl erlebte mit den Edmonton Oilers ein spektakuläres Comeback. Und die Dallas Stars betrieben gegen die Minnesota Wild Wiedergutmachung.

Carolina Hurricanes – Ottawa Senators 3:2. n. V.

Serie: 2:0

Bittere Niederlage für Tim Stützle und die Ottawa Senators. Erst in der zweiten Overtime unterlagen sie mit 2:3 den Carolina Hurricanes. Carolina gelangte in der 7. Minute durch einen Powerplay-Treffer von Logan Stankoven in Führung. Im zweiten Spielabschnitt baute Sebastian Aho (28.) die Führung aus, ehe die Senators zurück in die Partie fanden.

Drei Minuten nach dem zweiten Gegentreffer traf Sebastian Aho (31.) aus spitzem Winkel zum 1:2. Dylan Cozens (37.) legte mit dem Ausgleich zum 2:2 nach, indem er einen Konter vollendete und Hurricanes-Torwart Frederik Andersen den Puck zwischen die Beine durchrutschen ließ. Die Entscheidung fiel in der zweiten Verlängerung, als die Hurricanes den Puck durch ihre Reihen laufen ließen und Jordan Martinook aus mittlerer Distanz den Siegtreffer erzielte.

OTT@CAR, Spiel 2: Martinook erzielt ein unglaubliches Tor in der zweiten Verlängerung

Der Deutsche Tim Stützle befand sich 29:05 Minuten auf dem Eis und gab zwei Torschüsse sowie zwei Blocks ab, wartet in den laufenden Playoffs aber weiterhin auf seinen ersten Scorer-Punkt. Die beiden Mannschaften aus der Eastern Conference treffen in Spiel 3 am Donnerstag (7:30 PM ET, Fr. 1:30 Uhr) in Ottawa aufeinander.

Pittsburgh Penguins – Philadelphia Flyers 0:3

Serie: 0:2

Die Philadelphia Flyers haben auch das zweite Spiel in der 1. Runde der Eastern Conference gewonnen. Der Star des Spiels war Goalie Dan Vladar, der 27 Saves verbuchte und ohne Gegentreffer blieb.

Nachdem das erste Drittel torlos blieb, gelang Porter Martone (34.) im zweiten Spielabschnitt der Führungstreffer zum 1:0. Kurz darauf befanden sich die Penguins im Powerplay, als Owen Tippett den Puck im gegnerischen Drittel gewann und nach vorne brachte, ehe er den Puck für Garnet Hathaway (38.) querlegte. Dieser brachte die Scheibe für ein Unterzahltreffer zum 2:0 im Tor unter. Für die Entscheidung sorgte Luke Glendening (58.) gut zwei Minuten vor Spielende mit einem Empty Netter.

PHI@PIT: Tippett bereitet für Hathaway ein starkes Unterzahltor vor

„Hierher zu kommen und zwei Spiele zu gewinnen, ist schwer“, sagte Philadelphia-Trainer Rick Tocchet. „Aber sie sind nicht erledigt. Es ist nicht so, dass wir auf einem hohen Ross nach Hause zurückkehren.“

„Wir sind frustriert“, sagte Pittsburgh-Trainer Dan Muse. „Wir haben gerade zwei Spiele zu Hause verloren. Da kommt Frustration auf. Niemand ist gerade glücklich. Jetzt geht es darum, wie wir darauf reagieren.“ Die Serie wird nun in Philadelphia fortgesetzt. Spiel 3 findet am Mittwoch (7:00 PM ET, Do. 1:00 Uhr) statt.

Sidney Crosby von den Penguins bleibt positiv: „Wir waren das ganze Jahr über in schwierigen Situationen. Wir haben immer sehr gut auf Widrigkeiten reagiert. Es scheint, als hätte es das Beste in uns allen hervorgebracht. Ich denke, dass das auch in den Auswärtsspielen der Fall sein wird.“

Edmonton Oilers – Carolina Hurricanes 4:3

Serie: 1:0

Bis wenige Stunden vor Spielbeginn war noch unsicher, ob Leon Draisaitl wieder auf dem Eis stehen würde. Der 30-Jährige hatte aufgrund einer Unterkörperverletzung seit dem 15. März nicht mehr gespielt und arbeitete für das Comeback. Trainer Kris Knoblauch kündigte zwar an, dass der Deutsche in der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs zurückkehren wird – ließ aber offen, in welchem Spiel.

Dann herrschte endlich Gewissheit: Draisaitl stand im aktiven Kader und war entscheidend an dem spektakulären 4:3 gegen die Anaheim Ducks beteiligt. Der Deutsche verbuchte zwei Assists, unter anderem auch beim Siegtreffer zwei Minuten vor Spielende durch Kasperi Kapanen.

Ähnliches: Draisaitl liefert bei Comeback ein Spektakel ab

Die Oilers erwischten den besseren Start und gelangten im ersten Drittel durch die Treffer von Jason Dickinson (18.) und Kasperi Kapanen (19.) in Führung. Im zweiten Spielabschnitt drehten die Ducks zunächst die Partie: Troy Terry (21.), Leo Carlsson (25.) und erneut Terry (35., Powerplay) sorgten für eine zwischenzeitliche 3:2-Führung, ehe die Oilers im Schlussdrittel erneut die Partie drehten.

Erst traf Jason Dickinson (52.), ehe Kapanen nach Vorarbeit von Draisaitl den Siegtreffer erzielte. Spiel 2 findet am Mittwoch (10:00 PM ET, Do. 4:00 Uhr) ebenfalls in Edmonton statt.

ANA@EDM, Gm 1: Kapanen bringt Oilers kurz vor Spielende mit 4:3 in Führung

Dallas Stars – Minnesota Wild 4:2

Serie: 1:1

Nachdem Minnesota Wild das erste Spiel überraschend deutlich mit 6:1 in Dallas gewann, feierten die Stars im zweiten Aufeinandertreffen einen wichtigen Sieg. Wyatt Johnston (9.) traf im ersten Spielabschnitt zum 1:0 für Dallas, ehe Brock Faber (11.) ausglich.

Im weiteren Spielverlauf zog Dallas durch die Treffer von Matt Duchene (25.) und Jason Robertson (48.) auf 3:1 davon, ehe Faber (50.) mit seinem zweiten Tor der Anschlusstreffer zum 2:3 gelang. Knapp zwei Minuten vor Spielende sorgte Wyatt Johnston (58.) mit einem Empty Netter im Powerplay für das 4:2.

MIN@DAL, Spiel 2: Robertson baut die Führung der Stars im dritten Drittel aus

Der Schweizer Verteidiger Lian Bichsel von den Stars stand 14:17 Minuten auf dem Eis. Spiel 3 findet am Mittwoch (9:30 PM ET, Do. 3:30 Uhr) in Minnesota statt.

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