Players of Team Sweden celebrate the team's 5-3 victory in during the Men's Preliminary Group B match between Sweden and Slovakia on day eight of the Milano Cortina 2026 Winter Olympic games at Milano Santagiulia Ice Hockey Arena on February 14, 2026 in Milan, Italy. (Photo by Bruce Bennett/Getty Images)

Bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 vertreten NHL-Spieler erstmals seit 2014 wieder ihre jeweiligen Nationen. NHL.com/de bietet den Fans täglich eine Zusammenfassung aller Eishockey-Spiele.

Hier sind die Ergebnisse vom 14. Februar:

Deutschland – Lettland 3:4
Im zweiten Spiel der deutschen Mannschaft in der Gruppe C gab es eine 3:4-Niederlage gegen Lettland. Deutschland lag dabei zweimal mit 1:0 bzw. 2:1 in Führung, konnte aber seine weiteren Chancen gegen die kampfstarken Letten nicht nutzen. Dazu zeigte sich die Defensive zu löchrig, was die Letten spätestens im dritten Drittel ausnutzten, als sie in der 49. und 52. Minute aus dem 2:2-Unentschieden durch Treffer von Eduards Tralmaks und Renards Krastenbergs eine 4:2-Führung machten. Deutschland kam in der Schlussphase durch Tim Stützle 2:29 Minuten vor dem Ende mit gezogenem Philipp Grubauer zugunsten eines sechsten Feldspielers nur noch zum Anschlusstreffer.

Das Spiel begann für Deutschland erneut verheißungsvoll. Es dauerte zwar etwas länger als gegen Dänemark, aber Lukas Reichel sorgte nach 2:06 Minuten für die Führung. Allerdings kamen die Letten in ihrem ersten Powerplay nach 15:46 Minuten durch Dans Locmelis zum Ausgleich. Etwas mehr als eine Minute später sorgte jedoch Lukas Kälble für die erneute Führung der Deutschen, die bis zur ersten Pause anhielt.

Erneut Locmelis war es, der bei doppelter Überzahl der Letten im zweiten Drittel nach 28:02 Minuten den erneuten Ausgleich herstellte. Grubauer wehrte insgesamt 18 von 22 Torschüssen ab.

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Schweden – Slowakei 5:3
Beeindruckende 51:32-Torschüsse zugunsten der Schweden standen am Ende auf der Anzeigetafel gegen die Slowakei. Die für beide Teams abschließende Partie der Gruppe B endete dementsprechend standesgemäß mit 5:3. Beide Teams beenden die Vorrunde punktgleich mit sechs Punkten. Finnland kann später mit einem Sieg gegen Italien noch gleichziehen. In diesem Fall wäre die Slowakei aufgrund des besten direkten Vergleichs unter den drei Teams Gruppenerster, wofür der Treffer zum 3:5 kurz vor Schluss sorgte.

Lucas Raymond und Adrian Kempe erzielten jeweils ein Tor und eine Vorlage, Joel Eriksson Ek traf ebenfalls für Schweden. Erik Karlsson steuerte zwei Vorlagen bei. Juraj Slafkovsky erzielte ein Tor und eine Vorlage, Martin Gernat traf ebenfalls für die Slowakei.

Der erfahrene schwedische Torhüter Jacob Markstrom verzeichnete bei seinem Olympia-Debüt 29 Paraden. Der slowakische Torhüter Samuel Hlavaj, der beim 4:1-Auftaktsieg gegen Finnland glänzte, zeigte sich bei seinem zweiten Olympia-Start mit 46 Paraden erneut stark.

Tre Kronor startete gut in die Partie, nachdem es am Vortag mit 1:3 gegen den Erzrivalen Finnland verloren hatte und erzielte nach 7:17 Minuten den Führungstreffer in Unterzahl. Eriksson Ek markierte ihn im Nachfassen bei einem schnellen Gegenzug. Kurz nach Ablauf der ersten schwedischen Strafe gelang Slafkovsky mit einem One-Timer vom rechten Anspielkreis aus der Ausgleich zum 1:1 (8:59).

Im zweiten Drittel machte Schweden weiter Druck. Es dauerte nur fünf Sekunden, bis sie das Powerplay ausnutzten, als Pavol Regenda wegen eines Kniechecks vom Eis musste. Lucas Raymond gewann das Bully und schickte den Puck zu Rasmus Dahlin, der Kempe für einen One-Timer im Powerplay nach 27:06 Minuten bediente. Gernat versetzte die lautstarken slowakischen Fans erneut in Ekstase, als er nach einem guten Forecheck den Abpraller von Peter Ceresnak hoch über Markstrom hinweg zum 2:2-Ausgleich nach 29:48 Minute verwandelte. Bei 34:29 Minuten erzielte Elias Pettersson das 3:2 für Schweden.

Im dritten Drittel zeigte Raymond seine ganze Kunstfertigkeit. Zunächst fand der Star der Detroit Red Wings, der mit 60 Punkten in diesem Jahr die schwedischen NHL-Spieler anführt, Pettersson mit einem wunderschönen Pass quer vor dem Tor zum 4:2 nach 47:57 Minuten. Dann drehte Raymond Verteidiger Simon Nemec um und erzielte nach 51:58 Minuten das fünfte Tor für Schweden aus kurzer Distanz gegen Hlavaj.

In den letzten zehn Minuten kochten die Gemüter hoch und es kam zu zahlreichen Fouls, was zu einer überfüllten Strafbank führte. Dalibor Dvorsky sicherte der Slowakei mit seinem Powerplay-Tor zum 3:5 in letzter Minute einen wichtigen Treffer für die Platzierung. Die Schweden nahmen ihren Torwart in den letzten Spielminuten vom Eis, um ihre Chancen auf den Gruppensieg zu erhöhen, konnten aber keinen Treffer mehr erzielen.

Die weiteren Spiele des Tages:
Gruppe B: Finnland – Italien, 16.40 Uhr
Gruppe C: USA – Dänemark, 21.10 Uhr

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