Spielberichte Olympia 26 Hockey Maenner 12 Februar

Bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 vertreten NHL-Spieler erstmals seit 2014 wieder ihre jeweiligen Nationen. NHL.com/de bietet den Fans täglich eine Zusammenfassung aller Eishockey-Spiele.

Hier sind die Ergebnisse vom 12. Februar:

Schweiz – Frankreich 4:0

Zum Auftakt in der Gruppe A besiegte die Schweiz am Mittag Außenseiter Frankreich mit 4:0. Das Ergebnis war am Ende deutlicher als der Spielverlauf, obwohl die Schweiz bereits früh die Weichen auf Sieg stellte und spät alles klarmachte.

Bereits nach 55 Sekunden nutzte Damien Riat ein frühes Powerplay zur 1:0-Führung und nach 3:06 Minuten erhöhte J.J. Moser von den Tampa Bay Lightning auf 2:0. Dieser Spielstand hatte lange Bestand, nachdem die Franzosen in der Folge zunehmend besser ins Spiel kamen und sowohl defensiv als auch offensiv mehr Akzente setzen konnten.

Timo Meier, Stürmer der New Jersey Devils, machte jedoch im dritten Drittel mit einem Doppelpack alles klar. Das 3:0 nach 50:08 Minuten bereitete der NHL-Verteidiger von den Nashville Predators und Schweizer Kapitän Roman Josi mustergültig vor, indem er an der Seite bis hinter das Tor durchlief, das Gehäuse umrundete und Meier mit dem Querpass perfekt bediente. Knapp sechs Minuten später stellte Meier den Endstand her, indem er aus der Drehung abzog und Torhüter Antoine Keller zwischen den Beinen überraschte.

Keller wehrte insgesamt 39 Torschüsse ab. Der Schweizer Torhüter Leonardo Genoni feierte mit 27 Saves einen Shutout.

Nino Niederreiter #22, Roman Josi #90 and Dean Kukan #14 of Team Switzerland react after the team's 4-0 victory in the Men's Preliminary Group A match between Switzerland and France on day six of the Milano Cortina 2026 Winter Olympic games at Milano Santagiulia Ice Hockey Arena on February 12, 2026 in Milan, Italy. (Photo by Bruce Bennett/Getty Images)

Kanada – Tschechien 5:0

Die Kanadier haben mit einem deutlichen 5:0-Sieg gegen Tschechien einen großartigen Start hingelegt. Connor McDavid verbuchte drei Punkte und Sidney Crosby zwei Assists. Jordan Binnington zeigte 26 Paraden und sicherte sich damit einen Shutout.

Die erste Hälfte des ersten Drittels war ein energiegeladenes Spiel, in dem beide Teams versuchten, frühzeitig die Kontrolle über das Spiel zu erlangen, wann immer möglich Checks austeilten und nur einen Gang kannten: Vollgas voraus.

Nach den ersten zehn Minuten beruhigte sich das Spiel etwas, und dann kamen auch die besten Chancen. Sowohl Kanadas Binnington als auch Tschechiens Lukas Dostál mussten einige spektakuläre Paraden zeigen, um das Spiel torlos zu halten.

Nur wenige Sekunden vor Ende des Drittels schoss Cale Makar den Puck von der blauen Linie und Macklin Celebrini fälschte perfekt zum 1:0 ab. Kanada kehrte entschlossen ins zweite Drittel zurück und hielt den Puck über lange Zeiträume in der Zone Tschechiens.

Sechseinhalb Minuten nach Beginn des Drittels gewann Sidney Crosby einen Kampf um den Puck an der Bande und spielte ihn zu Mitch Marner, der mit der Rückhand Mark Stone bediente. Dieser schon die Scheibe mühelos zum 2:0 nach 26:40 Minuten ins Tor.

Zweieinhalb Minuten vor Schluss des Mittelabschnitts baute Bo Horvat Kanadas Führung auf drei Tore aus, als er die tschechische Abwehr durchbrach, Lukas Dostál meisterhaft ausmanövrierte und den Puck durch dessen Beine hindurch ins Tor schob. David Kampf hatte die beste Chance für Tschechien, aber sein Schuss aus dem Slot konnte Binnington nicht überwinden.

In der Mitte des dritten Drittels zeigten Kanadas Superstars eine beeindruckende Leistung im Powerplay. Dominik Kubalik verbrachte nur 13 Sekunden auf der Strafbank, als der Puck von Crosby zu McDavid zu Nathan MacKinnon und schließlich ins tschechische Tor zum 4:0 gelangte.

Sechs Minuten später holte McDavid seinen dritten Punkt des Abends, als er Nick Suzuki vor dem Tor in Szene setze, der keine Mühe hatte, den Endstand von 5:0 zu erzielen.

Celebrini goal vs Czechia for CZE CAN recap Feb 12 26

Die weiteren Spiele des Tages:

Gruppe B: USA – Lettland, 21.10 Uhr
Gruppe C: Deutschland – Dänemark, 21.10 Uhr

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