Florida Panthers: Was für eine Enttäuschung! Nachdem die Panthers in den vergangenen zwei Spielzeiten den Stanley Cup gewannen, finden die Playoffs diesmal ohne sie statt. Der Hauptgrund: das Verletzungspech. Kapitän Aleksander Barkov verpasste die komplette Saison, auch Matthew Tkachuk, Sam Reinhart oder Brad Marchand fehlten vielfach. Keine Mannschaft kann so etwas kompensieren. Die lange Offseason wird der Mannschaft guttun. Mit voller Star-Power sind die Panthers kommende Saison wieder ein Top-Team.
Toronto Maple Leafs: Erstmals seit 2016 verpassten die Maple Leafs die Playoffs. In Toronto schmerzt dies besonders, weil die Erwartungshaltung in der Metropole groß ist. Der Weggang von Mitch Marner im vergangenen Jahr zu den Vegas Golden Knights ließ sich nicht auffangen. Auston Matthews und William Nylander waren von Verletzungen betroffen, John Tavares zudem weniger effektiv als sonst. Ende März wurde General Manger Brad Treliving entlassen. Aufgrund des mangelnden Draft-Kapitals stehen die Maple Leafs an einem Scheideweg: Sie können mit Trades oder Free Agents noch einmal voll angreifen – oder einen langwierigen Neuaufbau anpeilen.
Washington Capitals: Bis zum Jahreswechsel schienen die Capitals eine ordentliche Saison zu spielen. Doch ein schwacher Januar, mangelnde Effektivität in der Offensive und Verletzungspech machten der Mannschaft die Saison zunichte. In der Offseason wird sich entscheiden, ob Kapitän Alex Ovechkin seine Karriere fortsetzt. Was Hoffnung macht: Die Defensive ist gut besetzt. Zudem stehen für den NHL Draft 2026 zwei Erstrunden-Picks zur Verfügung.
Columbus Blue Jackets: Die Blue Jackets verpassten zum sechsten Mal hintereinander die Stanley Cup Playoffs. Trotzdem ist bei dieser Mannschaft nicht alles schlecht. Statistisch bewegen sie sich in den relevanten Kategorien meist im Mittelfeld der Liga. Die Playoffs wurden vorwiegend verpasst, weil zu viele enge Spiele verloren wurden. Seitdem Trainer Rick Bowness am 12. Januar den Dienst antrat, zeigt die Entwicklung steil nach oben. Warum sollte es nicht so weitergehen?
New York Islanders: Obwohl die Playoffs zum zweiten Mal in Folge verpasst wurden, können die Islanders positiv in die Zukunft blichen. Über weite Strecken der Saison spielten sie oberhalb der Erwartungen. Am 18. März standen die Islanders mit 83 Punkte auf Platz drei der Metropolitan Division, ehe der Einbruch erfolgte. Der Trainerwechsel von Patrick Roy auf Pete DeBoer blieb zwar zunächst wirkungslos. Aber: DeBoer ist ein absoluter Top-Trainer und kann die Zukunft dieser Mannschaft gestalten, die mit dem letztjährigen Nummer-1-Pick Matthew Schaefer das Gesicht der Zukunft im Kader hat.