Carolina Hurricanes Fan

Die Stadt Raleigh dürfte vielen Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz recht unbekannt sein. Die 500.000-Einwohner-Stadt im US-Bundesstaat North Carolina ist die Heimat der Carolina Hurricanes und gilt nicht gerade als traditioneller Hockey-Markt. Doch in Raleigh steckt eine echte Hockey-Town mit lautstarken Fans, die im Lenovo Center für eine einzigartige Atmosphäre sorgen.

„Ich glaube, wir haben immer großartige Unterstützung, egal zu welcher Zeit der Saison oder an welchem Wochentag. Wir können immer auf die Unterstützung der ‚Caniacs‘ zählen“, betont Hurricanes-Stürmer Taylor Hall. „Sie sind großartig. Das einzige Profisportteam der Stadt zu sein, ist sehr cool. Es gibt in der NHL kein Team wie dieses, das so ist. Der Sport ist großartig. In der Arena geht es laut zu. Das Eis ist schnell. Für mich ist das großartig.“

Angreifer Jordan Martinook schnürt seit 2018 die Schittschuhe in Carolina und hat einen Wandel in der Fanbase wahrgenommen.

 „In der ersten Hälfte meiner ersten Saison haben wir nicht besonders oft gewonnen. Bei jeder Organisation gilt: Wenn man den Leuten ein gutes Produkt bietet, kommen sie von selbst. Genau das haben wir getan. Wir haben angefangen zu gewinnen, und dann kamen die Fans“, erklärt er. „Als wir in jenem Jahr an Fahrt gewonnen haben und die Halle ausverkauft war, wurde uns klar, was hier alles möglich ist. Dass sie uns die Treue gehalten haben, ist angesichts der beeindruckenden Serie von ausverkauften Spielen und der Playoffs, die ein ganz anderes Niveau haben, wirklich bemerkenswert. Es ist eine unglaubliche Fangemeinde. Unglaubliche Fans. Ich freue mich so sehr für sie.“

Vom Verhalten in der Arena zählen die „Caniacs“ zu den „europäischten“, denn sie sind laut und bilden insbesondere beim gemeinsamen Feiern nach Siegen eine Einheit mit der Mannschaft. Gleichzeitig sind die Hurricanes-Fans typisch amerikanisch, denn viele treffen sich vor Heimspielen Stunden vorher auf dem Parkplatz, um gemeinsam zu grillen.

„Ich meine, wir erleben diese Art von Energie nun schon seit, nun ja, acht Jahren, und es ist einfach unglaublich, das Jahr für Jahr zu erleben“, schwärmt Verteidiger Jaccob Slavin. „Und das Lenovo Center - der Lärm, die Tailgate-Partys (gemeinsames BBQ auf dem Parkplatz) - es ist fantastisch, dort zu spielen, und wir wissen, dass die Stadt hinter uns steht.“

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Genauso sieht das auch Abwehrmann Shayne Gostisbehere: „Die Stadt ist für uns ehrlich gesagt immer am Leben. Es sind nicht nur die Playoffs, die ganze Saison über haben sie hinter uns gestanden. Sie werden nicht umsonst die ‚Caniacs‘ genannt, und es ist definitiv cool, diesen zusätzlichen Schub zu spüren und all die Public-Viewing-Partys in der Stadt und das, was man in den Sozialen Medien sieht. Sie lieben Eishockey. Ich weiß nicht, ob die Leute von außerhalb das wissen, aber die Leute hier verstehen es.“

Entsprechend sollen die „Caniacs“ auch im Stanley Cup Finale eine Symbiose mit den Hurricanes bilden und gemeinsam für den Heiligen Gral kämpfen.

„Unsere Fans waren das ganze Jahr über fantastisch, egal was passierte, aber es ist einfach toll zu sehen, wie die Stadt hinter uns steht“, sagt Verteidiger Sean Walker. „Überall, wo man hinkommt, sieht man mehr Canes-Fahnen. Das ist großartig. Wir kennen die Fans hier, wir wissen, wie leidenschaftlich sie sind.“

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