Goaltender Frederik Andersen #31, Nicolas Deslauriers #44 and Jordan Staal #11 of the Carolina Hurricanes seen during practice on Media Day ahead of the 2026 Stanley Cup Final at Lenovo Center on June 01, 2026 in Raleigh, North Carolina. (Photo by Brian Babineau/NHLI via Getty Images)

Die Carolina Hurricanes haben das Stresslevel vor dem Start ins Stanley Cup Finale bewusst niedrig gehalten. Aus diesem Grund gehen Trainer und Mannschaft erholt und entspannt in Spiel 1 am heutigen Dienstagabend (8 p.m. ET; Mi. 2 Uhr MESZ) gegen die Vegas Golden Knights im Lenovo Center von Raleigh.

„Ich habe überraschenderweise ausgezeichnet geschlafen und freue mich ungemein auf die Finalserie. Sie wird sicherlich zu den besten Momenten in meinem Leben gehören“, sagte Carolinas Angreifer Jordan Martinook nach dem Morning Skate des Teams. „Wir werden die Gelegenheit am Schopf packen und alles reinwerfen.“

Stell dich ein auf das Stanley Cup Finale zwischen Carolina und Vegas

Für Trainer Rod Brind’Amour wird das Finale ein besonderes Ereignis. Vor 20 Jahren holte er als Kapitän der Hurricanes den Stanley Cup. Nun hat er die Möglichkeit, ihn auch als Coach der Mannschaft zu gewinnen. „Die Gefühle und das Kribbeln sind wie damals, das überrascht mich ehrlich gesagt ein wenig. Der gravierendste Unterschied ist, dass ich diesmal draußen stehe und auf dem Eis nicht eingreifen kann. Ein wenig Aufregung zu verspüren, ist nicht schlecht. Wenn es zu diesem Zeitpunkt nicht so wäre, würde irgendetwas nicht stimmen“, erklärte der verantwortliche Mann an der Bande von Carolina.

„Ich habe mir vorgenommen, es als ein normales Playoff-Spiel anzusehen und hatte deshalb keine Schlafprobleme, wenngleich eine gewisse Anspannung natürlich da ist“, ließ Hurricanes-Verteidiger Sean Walker mit Blick auf das bevorstehende Aufeinandertreffen mit Vegas wissen. „Man sollte zwar fokussiert sein, aber nicht die ganze Zeit nur an die Partie denken.“

Carolinas Kapitän Jordan Staal hat genug vom Warten. Er will, dass es endlich losgeht. „Sobald der erste Puckwurf erfolgt ist, geht alles seinen gewohnten Gang. Allerdings dürfte es in diesem Spiel eine Spur härter zugehen als in den Auftaktduellen der vorangegangenen drei Runden“, sagte der Center, der 2009 mit den Pittsburgh Penguins den Stanley Cup gewann.

Verwandte Inhalte