Die Installierung von John Tortorella als Trainer hat sich für die Vegas Golden Knights bezahlt gemacht. Acht Spiele vor dem Ende der regulären Saison übernahm er das Kommando der sichtlich verunsicherten Mannschaft von seinem geschassten Vorgänger Bruce Cassidy. Ein paar Wochen später ergibt sich ein völlig konträres Bild. Die Golden Knights haben einen beeindruckenden Run in den Stanley Cup Playoffs hingelegt und greifen ab Dienstag im Stanley Cup Finale gegen die Carolina Hurricanes nach dem zweiten Meistertitel in der Franchise-Geschichte nach 2023.
Tortorella machte beim NHL Media Day am Montag deutlich, dass die Selbstheilungskräfte innerhalb des Teams bestens funktioniert hätten. „Die Gruppe weiß genau, wie man Eishockey spielt. Das mussten mein Stab und ich ihnen nicht erst aufzeigen. Deswegen haben wir auf diesem Gebiet keine großartigen Veränderungen vorgenommen. Es ging vielmehr darum, den Jungs eine andere Einstellung und Denkweise zu vermitteln und den Zusammenhalt zu stärken“, erläuterte der Coach. „Dafür haben wir hie und da an ein paar Stellschrauben gedreht. Der Wandel kam jedoch weitestgehend von innen heraus. Wir mussten die Spieler nur anstupsen. Die Lösungen fanden sie selbst.“























