Josi räumt ab
Ein überragendes Turnier lieferte der Schweizer Abwehrchef und Kapitän Roman Josi. Er war mit zwölf Zählern (fünf Tore, sieben Assists) der punktbeste Verteidiger des Turniers und wurde schließlich als bester Verteidiger und wertvollster Spieler ausgezeichnet und ins All-Star Team der WM aufgenommen. Der Schweizer Torwart Leonardo Genoni und Stürmer Sven Andrighetto standen ebenfalls im All-Star Team, neben dem finnischen Abwehrspieler Henri Jokiharju und den Angreifern Aleksander Barkov (Finnland) und Macklin Celebrini (Kanada).
Andrighetto vor Celebrini
Eine besondere Augenweide war das Zusammenspiel der Schweizer Offensivkräfte Andrighetto und Denis Malgin. Die Teamkollegen der ZSC Lions schafften es an die Spitze der Scorerliste. Malgin lag mit 13 Punkten (fünf Tore, acht Assists) auf Platz drei, Andrighetto mit 15 Punkten (vier Tore, elf Assists) auf Rang eins vor Celebrini, der es auf 14 Zähler (sechs Tore, acht Assists) brachte. Trotzdem wurde Celebrini zum besten Stürmer gewählt.
Unerwartete Torjäger an der Spitze
In der Liste der Torschützen gab es eine weitere Überraschung. Ganz oben stand kein Kanadier, Finne oder Schweizer, sondern zwei Außenseiter. Der Lette Rudolfs Balcers und der Norweger Noah Steen, der im Spiel um Bronze das entscheidende Tor schoss, lieferten jeweils sieben Treffer.
Schwaches abschneiden von Spitzenteams
Durch die starken Leistungen von Norwegen und der Schweiz mussten sich einige große Nationen mit enttäuschenden Ergebnissen abfinden. Platz vier entspricht nicht dem Anspruch Kanadas. Schweden flog im Viertelfinale gegen die Schweiz raus, genau wie Tschechien gegen Finnland und die USA mit einem 0:4 gegen Kanada. Die Slowakei verpasste das Viertelfinale in Gruppe B sogar auf dem fünften Platz.