Die Carolina Hurricanes stehen im Stanley Cup Finale 2026 und treffen auf die Vegas Golden Knights. Genau vor 20 Jahren stand die Franchise ebenfalls im Finale und setzte sich damals mit 4:3 gegen die Edmonton Oilers durch. Der ehemalige Torwart Martin Gerber stand damals im Kader der Hurricanes. Im Interview mit NHL.com/de blickt der 51-Jährige auf die damalige Finalserie zurück, spricht über die aktuelle Mannschaft und zieht Parallelen.
Hallo Martin. Die Carolina Hurricanes stehen wieder im Stanley Cup Finale. Wie hast Du die Saison Deiner früheren Mannschaft verfolgt?
Im Dezember war ich drüben zum 20-jährigen Jubiläum und habe drei Spiele gesehen. Das war bereits ein sehr gutes Tempo und ein sehr aktives Eishockey, das sie spielen. Es ist ziemlich kräfteraubend und aufwendig, glaube ich, aber sie spielen mit viel Speed und Druck. Es macht einfach Spaß zuzuschauen.
Die Hurricanes haben in drei Serien nur ein Spiel verloren. Warst Du überrascht, dass sie sich in den Playoffs bislang so dominant durchgesetzt haben?
Das ist schon ziemlich beeindruckend. Ich glaube, die Hurricanes hatten auch in den vergangenen Jahren gute Teams, aber es hat immer etwas gefehlt - die letzte Durchschlagskraft. Jetzt habe ich das Gefühl, dass sie da hineingewachsen sind und sich als Mannschaft gefunden haben.

























