Five slap shots from the Stanley Cup Playoff action for DE

In den Stanley Cup Playoffs 2026 wird ab dem heutigen Mittwoch mit den Conference Finals die nächste Stufe gezündet. Als Erstes ist der Westen mit der Best-of-7-Serie zwischen den Colorado Avalanche und den Vegas Golden Knights an der Reihe. Spiel 1 zwischen den beiden Kontrahenten steigt in der Ball Arena von Denver (8 p.m. ET; Donnerstag, 2 Uhr MESZ). Erst am Donnerstagabend greifen die Carolina Hurricanes und die Montreal Canadiens im Osten ins Geschehen ein.

Einst Partner, jetzt Rivalen

Eine besondere Konstellation beim Aufeinandertreffen zwischen Colorado und Vegas ergibt sich auf den Trainerbänken. Vor zehn Jahren noch waren Jared Bednar (Avalanche) und John Tortorella (Golden Knights) bei ein- und derselben Organisation beschäftigt. Nun begegnen sie sich als sportliche Rivalen.

Tortorella coachte 2015/16 das NHL-Team der Columbus Blue Jackets, während Bednar in gleicher Funktion beim AHL-Farmteam Lake Erie Monsters beschäftigt war. Ende der Spielzeit trennten sich ihre Wege. Tortorella blieb fünf weitere Jahre der verantwortliche Mann an der Bande der Blue Jackets. Bednar dagegen zog es zur Avalanche, mit der er 2022 den Stanley Cup holte.

Beide Coaches begegnen sich mit viel Respekt und persönlicher Zuneigung. Tortorella bezeichnete seinen Amtskollegen als einen der Top-Trainer in der Liga und großartigen Menschen. Colorados Coach gab die Komplimente beinahe gleichlautend zurück. „Er ist ein Elite-Trainer und ein phantastischer Bursche“, sagte Bednar über Tortorella.

Colorado und Vegas stehen sich zum zweiten Mal in den Playoffs gegenüber

MacKinnon ist auf Verlängerung seiner Torserie aus

Avalanche-Stürmer Nathan MacKinnon verfolgt in Spiel 1 gegen die Golden Knights eine klare Absicht: Er will seine Playoff-Torserie auf sieben Partien ausbauen. Sollte das klappen, wäre er der neunte Akteur seit der Expansionsära 1967/68, dem dieses Kunststück gelingt. Wie man sich danach fühlt, kann er bei seinem Teamkollegen Valeri Nichushkin erfragen. Der war bislang der letzte Spieler, der in den Playoffs in sieben Begegnungen nacheinander einnetzte. Nichushkin vollbrachte diesen Streak bei Colorado in der Postseason 2024. Mit sieben Toren und 13 Punkten aus neun Spielen steht MacKinnon teamintern jeweils auf dem ersten Platz der Rangliste.

Marner peilt die 20-Punkte-Marke an

Das Pendant zu MacKinnon bei den Golden Knights heißt Mitch Marner. Er hat aktuell 18 Punkte (sieben Tore, elf Assists) aus zwölf Auftritten auf dem Konto und ist damit Topscorer in den Playoffs. Sollte er im Auftaktmatch der Serie gegen Colorado zwei weitere Zähler sammeln, wäre er mit 13 Partien der neuntschnellste Spieler, der bei einer einzelnen Franchise die Marke von 20 Scorerpunkten erreicht. Unangefochtener Spitzenreiter in dieser Hinsicht ist Newsy Lalonde, der dafür im Trikot der Montreal Canadiens lediglich neun Einsätze benötigte.

Offensivfeuerwerk in der Zweiten Playoff-Runde

Die acht Teams, die sich für die Zweite Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 qualifiziert hatten, boten den Fans ein Offensivfeuerwerk und viele spannende Momente. Im Schnitt fielen 6,5 Tore bei den Vergleichen. Das ist die zweitbeste Rate in den vergangenen 32 Postseasons. Höher war sie nur in der zweiten Runde von 2023, als der Puck durchschnittlich 6,7-mal pro Partie im Netz zappelte. Mit der Avalanche, den Hurricanes und den Canadiens machten dieses Jahr drei von vier Teams den Einzug ins Conference Finale durch einen Sieg nach Verlängerung perfekt. Das hatte es zuvor in der Geschichte der NHL noch nie gegeben.

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