Stürmer
Die Hurricanes erzielten im Schnitt genau 3,0 Tore pro Playoff-Partie (T-8.) und kommen auf 13,5 Prozent im Powerplay (12.), was keine überragenden Werte sind. Beeindruckend ist aber das Dauerfeuer mit 33,9 Torschüssen/Spiel (1.), das für ständigen Druck sorgt. Diese DNA ist auch in der Spielweise der Stürmer verankert, die auf ein konsequentes Forechecking setzen und regelrecht Jagd auf den aufbauenden Verteidiger machen. Besonders viel Durchschlagskraft entwickelte die zweite Sturmreihe um Top-Scorer Taylor Hall (3-9-12, ein GWG, 13 Prozent Schusseffizienz, +10), Top-Torjäger Logan Stankoven (7-1-8, zwei GWG, 22,6 Prozent Schusseffizienz, +8) und Jackson Blake (4-7-11, zwei GWG, 22,2 Prozent Schusseffizienz, +7), die es zusammen auf fünf Game Winning Goals bringen.
Produktivität bekommt Carolina aber aus drei Linien. Die erste Formation mit Andrei Svechnikov (1-2-3), Sebastian Aho (3-1-4, ein GWG) und Jordan Martinook (1-2-3, ein GWG) zeichnete für zwei Siegtreffer verantwortlich. Die dritte Linie um Nikolaj Ehlers (2-2-4), Jordan Staal (1-3-4) und Seth Jarvis (1-3-4) taute in der Zweite Runde gegen Philadelphia regelrecht auf und könnte nun zum „Dark Horse“ dieser Serie werden. Die vierte Reihe mit William Carrier (48 Checks, vier Blocks), Mark Jankowski (neun Checks, acht Blocks) und Eric Robinson (22 Checks, zwei Blocks) erwies sich mit kumuliert 79 Checks als echte „Energy Line“.
Die Canadiens-Offensive brachte es bislang auf 3,07 Tore/Spiel (7.), 25,1 Schüsse/Spiel (15.) und 25 Prozent Erfolgsquote im Powerplay (T-5.). Oder übersetzt: Montreal spielt vorne sehr effektiv. Die erste Sturmreihe um Cole Caufield (4-5-9, -7), Nick Suzuki (4-9-13, -5) und Juraj Slafkovsky (4-5-9, ein GWG, -8) produzierte am besten, stand aber auch bei vielen Gegentreffern auf dem Eis. Umso wichtiger ist die zweite, dritte und vierte Welle: Alex Newhook (7-2-9, zwei GWG, +5) Jake Evans (2-6-8, zwei GWG, +9) und Ivan Demidov (2-5-7, +2); Alexandre Texier (3-4-7, ein GWG, +6), Phillip Danault (1-5-6, +4) und Josh Anderson (3-2-5, +6); Zackary Bolduc (3-4-7, ein GWG, +2), Oliver Kapanen (0-0-0) und Kirby Dach (4-1-5, +3). Alle vier Sturmlinien bringen auch immer mindestens ein körperliches Element mit.