Mackenzie Blackwood #39 of the Colorado Avalanche talks with Akira Schmid #40 of the Vegas Golden Knights during warmups prior to a game at T-Mobile Arena on December 27, 2025 in Las Vegas, Nevada.

Jetzt wird es spannend, denn am Mittwoch (8 p.m. ET; Donnerstag, 2 Uhr MESZ) startet in den Stanley Cup Playoffs 2026 das Western Conference Finale. In Spiel 1 treten die Colorado Avalanche zu Hause in der Ball Arena gegen die Vegas Golden Knights an. Mit nur einer Niederlage in den ersten beiden Runden gehen die Presidents' Trophy Gewinner aus Colorado als Favoriten in die Serie.

Das sagen die Daten von NHL EDGE über das Duell:

Die Teams im Vergleich

Beide Mannschaften zeigen in der Statistik ihre Vorteile. Colorado ist das schnellere Team. Die Avalanche erreichten 287 Mal eine Geschwindigkeit von mindestens 32 km/h, davon 28 Mal mindestens 35 km/h. Ihr Bestwert liegt bei 38,5 km/h. Die Golden Knights erreichten die 32 km/h nur 245 Mal, die 35 km/h nur elf Mal. Ihre höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 37,24 km/h. Außerdem laufen die Avalanche etwas mehr, pro 60 Minuten durchschnittlich 15,02 Kilometer, die Golden Knights 14,67 Kilometer.

Mehr Speed haben auch die Schüsse der Avalanche. Sie feuern den Puck im Schnitt mit 97,46 km/h aufs Tor, die Golden Knights erreichen nur 92,1 km/h. Das liegt aber auch an der Spielweise. Vegas arbeitet deutlich mehr vor dem Tor und ist dort dominanter, strahlt aber kaum Torgefahr durch Distanzschüsse aus. Von der blauen Linie trafen die Golden Knights nur zwei Mal, die Avalanche sechs Mal. Dafür erzielte Vegas 29 Tore aus unmittelbarer Nähe, Colorado nur 13.

Colorado und Vegas stehen sich zum zweiten Mal in den Playoffs gegenüber

Stars im Fokus

Einzelne Spieler können einen großen Unterschied machen. Für Colorado ist einer davon Stürmer Nathan MacKinnon, der die Gegner mit seiner unglaublichen Schnelligkeit überrumpelt. 65 Mal knackte er mit einem Sprint die Marke von 32 km/h. Zehn mal erreichte er dabei sogar ein Tempo von mindestens 35 km/h. Das sind die absoluten Spitzenwerte der diesjährigen Playoffs, kein anderer Spieler läuft so oft so schnell wie MacKinnon. Aus diesem Vorteil machte er bereits 13 Punkte und sieben Tore in nur neun Spielen.

Bei den Golden Knights ist Mitch Marner der auffälligste und wichtigste Spieler. Er ist besonders aktiv in der Offensive und immer da zu finden, wo sich Großchancen erarbeiten lassen. Er gab bereits 13 Schüsse aus der sogenannten High-Danger Area, also dem Bereich unmittelbar vor dem Tor, ab. Weitere zwölf Schüsse feuerte er aus der Mitteldistanz ab. Diese Vielzahl an Chancen verhalf ihm bereits zu 18 Punkten (sieben Tore, elf Assists). Damit ist er der Topscorer der Playoffs.

VGK@ANA, Sp6: Marner trifft zwischen den eigenen Beinen durch zum 1:0

Das Torwart-Duell

Was die Torhüter angeht, haben die Golden Knights mit Carter Hart gegenüber Colorados Scott Wedgewood die Nase vorne. Wedgewood hat mit 2,21 Gegentoren pro Partie zwar einen etwas besseren Wert als Hart (2,37), dafür hat der Schlussmann der Golden Knights mit 91,7 Prozent aber die etwas bessere Fangquote als sein Gegenüber (91,4 Prozent). Dieser Wert wurde für Hart im Lauf der Playoffs deutlich besser, nachdem er in der Ersten Runde mehrere wacklige Spiele hatte.

In der bei Colorado so beliebten Distanz von der blauen Linie glänzt Hart mit 96,6 Prozent Fangquote. Aus der High-Danger-Area hielt er starke 87,7 Prozent. Von diesen besonders gefährlichen Schüssen, von denen Vegas viele abgibt, hielt Wedgewood nur 85,2 Prozent.

Der X-Faktor

Martin Necas erzielte in den Playoffs zwar erst ein Tor, doch man sollte ihn nicht unterschätzen. Er ist für Colorado ein unermüdlicher Arbeiter, der mit viel Laufarbeit jede Menge Chancen herausspielt. Pro 60 gespielten Minuten läuft er 17,06 Kilometer, der vierthöchste Wert aller Spieler in den Playoffs. Das brachte ihm bereits zehn Vorlagen ein. Mit seinen elf Punkten ist er der zweitbeste Scorer der Avalanche.

Die Golden Knights gehen mit einigen Spielern ins Conference Finale, die die Erwartungen bisher übertrafen. Einer davon ist Pavel Dorofeyev. Der Außenstürmer ist vor dem Tor unglaublich gefährlich. Er verwertete fünf von neun Chancen aus der High-Danger Area, eine Erfolgsquote von 55,6 Prozent. Mit neun Toren ist er der beste Torjäger der Playoffs.

MIN@COL, GM 5: Hört euch fünf verschiedene Kommentare von Kulaks OT-Winner an

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