edm draisaitl mcdavid

Wird 2026/27 die Saison der Edmonton Oilers? General Manager Stan Bowman ist guter Dinge. Der GM hofft auf neue Gewohnheiten in seiner Mannschaft und setzt auf die Leidenschaft seiner beiden Superstars Connor McDavid und Leon Draisaitl.

„Die Sache bei Connor und Leon ist, dass ihre Leidenschaft, zu gewinnen, unerreicht ist im Vergleich zu jedem anderen Spieler, mit dem ich je zu tun hatte“, schwärmt Bowman von McDavid und Draisaitl. „Individuell haben sie so viele Auszeichnungen gewonnen, aber das Härteste ist, den größten Erfolg als Mannschaft zu feiern - und das ist, den Stanley Cup in die Höhe zu stemmen. Das ist ihre Motivation, sie ist nicht von individuellem Erfolg getrieben.“

In den Jahren 2023/24 und 2024/25 schnupperten die Oilers schon ganz nah ran: Zweimal erreichte Edmonton das Stanley Cup Finale, zog gegen die Florida Panthers aber jeweils knapp den Kürzeren (2024: 3:4; 2025: 2:4).  Der Anlauf in 2025/26 endete bereits überraschend früh in der Ersten Runde (2:4 gegen die Anaheim Ducks).

„Letztes Jahr hatten wir Spieler, die sich Schritt für Schritt über die Saison weiterentwickeln mussten, denn sie hatten ihr Leistungsmaximum noch nicht erreicht. Jetzt werden wir anders aufgestellt sein“, glaubt Bowman und blickt positiv in die Zukunft: „Unsere jungen Spieler werden sich weiterentwickeln. Unsere erfahrenen Spieler werden ein paar Gewohnheiten aufbauen, die zu einem erfolgreicheren Endergebnis für unsere Mannschaft führen. Das ist genau das, was wir brauchen.“

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Gemeint sind natürlich McDavid und Draisaitl, die mit all ihrer Erfahrung und unter dem neuen Trainer Mike Babcock nochmal neu angreifen. Wenn man den beiden Superstars in den letzten Jahren genau zuhört, dann rückt die Bedeutung der eigenen Leistungen in den Hintergrund, während der Team-Erfolg über allem steht.

„Wenn du als junger Spieler in diese Liga kommst, dann musst du schauen, dass du individuell der beste Spieler wirst, der du sein kannst. Beide haben das gezeigt. Jetzt haben sie ein anderes Ziel: Es geht jetzt darum, der Spieler zu sein, der dem Team dabei hilft, zu gewinnen“, bestätigt Bowman. „Manchmal ist das ein Tor oder eine Vorlage. Manchmal ist es etwas anderes, wie das Zwei-Wege-Spiel. Sie zeigen beides. Ich habe mit ihnen gesprochen - ihre Leidenschaft, zu gewinnen, ist unerreicht. Sie freuen sich darauf, loszulegen.“

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