Der zweimalige Stanley Cup Sieger Nico Sturm aus Augsburg ist weiterhin guten Mutes, obwohl er zuletzt am 21. März für seine Minnesota Wild auflaufen durfte. Seine Wild sind klar auf Kurs in Richtung Stanley Cup Playoffs und gehören mit einer Bilanz von 41-20-12 und 94 Punkten aus 73 Spielen zu den Top-Teams der Liga. Trotzdem reicht es nur zum dritten Platz in der starken Central Division, wo der Ligaprimus Colorado Avalanche und der Zweite, die Dallas Stars, vor ihnen liegen. Das würde bedeuten, dass die Wild in der ersten Runde der Playoffs auswärts beginnen müssten, obwohl sie eine starke reguläre Saison spielen.
Sturm steht nach 46 Spielen bei fünf Toren und sechs Assists zu elf Punkten. Doch die offensive Produktion gehört nicht zu seinen Stärken, die eher beim Bully, im defensiven Bereich und in Unterzahl gefragt sind.
Themen für ein exklusives Interview von NHL.com/de mit dem deutschen Stürmer vor der Partie seiner Wild gegen die Florida Panthers, bei der Sturm aber erneut nur die Zuschauerrolle blieb, gab es also ausreichend.
Nico, Tim Stützle meinte letztens er hätte nach Olympia etwas gebraucht, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Wie ist es dir ergangen?
„Ja es hat sicherlich auch etwas damit zu tun, dass wir einen Jetlag bewältigen mussten, aber es war auch ein sehr intensives Turnier. Es ging aber auch Schlag auf Schlag. Ich kam zurück und hatte zwei Tage Pause vom Mannschaftstraining. Dann sind wir gleich mit einem Back-to-Back in Utah gestartet. Da war gar nicht viel Zeit, großartig darüber nachzudenken. Ich fand, dass es eigentlich ging. Da kann ich mich nicht beklagen.“






















