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Österreich bezwingt in seinem Auftaktspiel bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in der Gruppe A Großbritannien mit 5:2.  Die Schweiz fährt gegen Lettland mit 4:2 seinen zweiten Sieg ein. In der Gruppe B setzt sich am Mittag die Slowakei gegen Norwegen knapp mit 2:1 durch. Favoritensiege von Finnland gegen Ungarn und von Kanada gegen Italien, doch Tschechien muss sich Slowenien mit 2:3 n.V. geschlagen geben.

Das sind die Erkenntnisse des WM-Geschehens vom Samstag, 16. Mai:

Österreich legt mit einem Blitzstart früh den Grundstein auf Sieg

Genau so hatte sich die österreichische Nationalmannschaft den Turnierauftakt vorgestellt. Von Spielbeginn an bereit sein, sich schnell einen Vorsprung herausschießen und am Ende das Eis als Sieger verlassen. Das Konzept ging im Spiel gegen Großbritannien auf, das die ÖEHV-Auswahl mit 5:2 für sich entschied, nachdem sie bereits bis zur 10. Minute eine 3:0-Führung herausgeschossen hatte. Benjamin Nissner nach 2:50 Minuten, Peter Schneider nach 6:00 Minuten und Paul Huber nach 9:47 Minuten sorgten für einen beruhigenden Vorsprung. Auf der sicheren Seite konnten sich die Österreicher aber noch nicht fühlen, denn bis zur ersten Pause kamen die Briten durch einen Doppelschlag binnen 37 Sekunden wieder bis auf ein Tor heran. 

Ab dem zweiten Durchgang übernahm Österreich wieder die Kontrolle des Spiels und stellte durch Schneider in der 27. und Leon Wallner in der 34. Minute den alten 2-Tore-Vorsprung wieder her. Dieses Mal ließen die Mannen von Trainer Roger Bader auch nichts mehr anbrennen. Neben dem zweifachen Torschützen Schneider kamen Thimo Nickl, Nissner, Bernd Wolf und Dominic Zwerger zu jeweils zwei Scorerpunkten.

Schweizer Druck war zu groß

Einen aufgrund der Spielanteile und einem Schussverhältnis von 43:23 hochverdienten 4:2-Sieg fuhr die Schweizer Auswahl gegen Lettland ein. Nach einem torlosen ersten Spielabschnitt war es Timo Meier in der 31. Minute, der die Schweizer erstmals in Front schoss. Doch die Freude über den Treffer währte gerade einmal 95 Sekunden, ehe Rudolfs Balcers den Ausgleich markieren konnte. Eine Überzahlsituation, die Damien Riat nutzte führte noch vor der zweiten Pause zur erneuten Führung der Gastgeber. Dean Kukan in der ersten Minute des dritten Durchgangs sowie erneut Rian in der 53. Minute sorgten für einen beruhigenden 3-Tore-Vorsprung, so dass der zweite Treffer von Balcers aus einem Überzahlspiel heraus 14 Sekunden vor Spielende für keine Sorgenfalten bei den Schweizern mehr sorgte.

Es gibt keinen leichten Gegner

Auf dem Papier hatte die Slowakei im Spiel gegen Norwegen die Favoritenrolle inne, doch auf dem Eis erwiesen sich die Skandinavier als ebenbürtig, so dass sich die slowakische Auswahl nur knapp mit 2:1 durchsetzen konnte. Den Siegtreffer markierte der slowakische Kapitän Marek Hrivik in der 49. Minute.

Die Norweger erspielten sich früh einige gefährliche Torchancen, scheiterten aber an Samuel Hlavaj im Kasten der Slowaken. Der Chancenwucher rächte sich in der neunten Minute als Kristian Prospisil die Slowakei in Führung schoss. Wer nun glaubte die Slowaken würden davonziehen sah sich getäuscht. Im Gegenteil, die Norweger zeigten sich unbeeindruckt, blieben ihrem Spielsystem treu und belohnten sich durch den Ausgleich von Tinus Luc Koplar als im Mittelabschnitt noch 13 Sekunden auf der Uhr standen.

Celebrinis Spaß am Toreschießen und -vorbereiten

Macklin Celebrini, der Jungstar der San Jose Sharks und frischgekürter Kapitän von Team Canada drückte der Partie gegen Italien seinen Stempel auf. Der 19-Jährige steuerte dem ungefährdeten 6:0-Erfolg zwei Tore und einen Assist bei. Für die Kanadier war es der zweite Sieg des Turniers. Zunächst sah es danach aus, als könnte die Partie für die Italiener, die zum ersten Mal seit 2022 wieder bei einer WM der höchsten Division teilnehmen, ein Debakel werden. Nach einer guten Viertelstunde lag Kanada mit 3:0 in Front. Im zweiten Durchgang schraubten die Kanadier ihre Führung auf 6:0, ehe sie im Schlussabschnitt einen Gang zurückschalteten und sich darauf konzentrierten, dass Schlussmann Cam Talbot einen Shutout feiern konnte.

Große Überraschung

Damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Die Eishockeynation Tschechien unterliegt Slowenien mit 2:3 n. V. Zum Matchwinner avancierte Marcel Mahkovec nach 74 Sekunden in der Overtime.

Während der regulären Spielzeit trafen Matic Torok zum 1:0 und Anze Korolt zum 2:2 der Slowenen. Für Tschechien zeichneten sich Martin Kaut und Lukas Sedlak im zweiten Drittel als Torschützen aus.

Die Ergebnisse vom Samstag in der Übersicht:

Gruppe A

Großbritannien – Österreich 2:5
Ungarn – Finnland 1:4
Schweiz – Lettland 4:2

Gruppe B

Slowakei – Norwegen 2:1
Italien – Kanada 0:6
Slowenien – Tschechien 3:2 OT

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