Die Montreal Canadiens sind nur noch einen Sieg vom Einzug ins Conference Finale der Eastern Conference entfernt. In Spiel 5 der Zweiten Runde der Stanley Cup Playoffs landeten sie am Donnerstag einen 6:3-Auswärtssieg gegen die Buffalo Sabres. Matchwinner war Torhüter Jakub Dobes, der sich nach einem schwachen Beginn mit drei Gegentoren in den ersten elf Minuten erheblich steigerte und in der verbleibenden Zeit mit 32 Paraden glänzte. Den Rest erledigten seine Teamkollegen durch vier aufeinanderfolgende Tore.
„Wir lagen ja nur mit einem Treffer hinten. Das hat uns am Leben gehalten und die Jungs haben danach eine starke Reaktion gezeigt. Ich selbst habe mich nach jedem einzelnen Save gleich wieder auf den nächsten konzentriert. Dadurch ist Stabilität reingekommen in mein Spiel“, beschrieb Dobes die Herangehensweise nach der völlig verpatzten Anfangsphase. Bei den ersten vier Schüssen auf sein Gehäuse musste er dreimal hinter sich greifen. Jason Zucker (2.), Josh Doan (8.) und Konsta Helenius (11.) hießen die Torschützen der Sabres. Für die Canadiens trafen zwischendurch Cole Caufield (7.) und Alexandre Texier (8.).
Die übliche Reaktion in der Branche wäre es gewesen, den Torhüter nach einer derart lausigen Quote vom Eis zu nehmen und damit die Mannschaft auf diese Weise wachzurütteln. Doch Montreals Trainer Martin St. Louis entschied sich dagegen. „Ich wollte mich nicht von meinen Emotionen und dem Ärger über den Rückstand leiten lassen. Ich habe mich deshalb mit Marco (Marciano – dem Torwarttrainer) kurzgeschlossen. Der meinte, ich solle ihn drin lassen. Das habe ich dann getan. Manchmal muss man seinen Leuten, die ihr Können schon mehrfach unter Beweis gestellt haben, einfach den Rücken stärken“, erläuterte der Coach seinen Entschluss, an Dobes festzuhalten.






















