MET@PAC: Hughes versenkt Pelechs Vorlage

Hin und her ging es im Endspiel des Honda NHL All-Star Game 2022 zwischen der Central und der Metropolitan Division. Am Ende durfte sich die Metropolitan über einen 5:3-Erfolg freuen. Zum MVP des Turniers, bei seiner siebten All-Star-Game-Teilnahme, wurde der Kapitän der Metropolitan Division Claude Giroux gewählt. Im Finale erzielte der 34-Jährige die Tore zur 2:1- und zur 5:3-Führung seines Teams. Bereits im Halbfinale hatte Giroux als Torschütze auf sich aufmerksam gemacht.

Am Samstagnachmittag fand mit dem Honda NHL All-Star Game 2022 der Höhepunkt des Honda NHL All-Star Weekend 2022 statt. Alle 32 Teams waren mit mindestens einem Spieler beim Spiel der Besten in der T-Mobile Arena von Las Vegas, Nevada vertreten. Die gastgebenden Vegas Golden Knights stellten mit den Stürmern Mark Stone, Jonathan Marchessault und mit Verteidiger Alex Pietrangelo sogar drei Spieler ab.
Die Mannschaften einer jeden Division traten in Turnierform im Modus 3-gegen-3 mit einer Spielzeit von 20 Minuten und Seitenwechsel nach 10 Minuten an. Zusammengesetzt war jedes Team aus neun Feldspielern und zwei Torhütern. Für 21 der 44 Aktiven war es die erste Teilnahme an einem NHL All-Star Game. Von den NHL-Spielern aus dem deutschsprachigen Raum war Roman Josi von den Nashville Predators bei der Auswahl der Central Division mit von der Partie, und Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers sowie Timo Meier von den San Jose Sharks, als einer der Debütanten, standen im Team der Pacific Division auf dem Eis. Für das Siegerteam wurde ein Preisgeld in Höhe von 1 Million US-Dollar ausgelobt.
Metropolitan Division 5, Central Division 3
Zum dritten Mal nach 2017 und 2019 gewann die Auswahl der Metropolitan Division das NHL All-Star Game seit es in Turnierform ausgetragen wird. Jack Hughes war mit einem Tor und einem Assist an zwei Treffern der Metropolitan beteiligt, die durch Evgeny Kuznetsov mit 1:0 in Front gegangen ist. In dem ausgeglichenen Schlagabtausch sorgten Giroux und Chris Kreider, nach dem 1:1-Ausgleich durch Clayton Keller auf Vorarbeit von Josi, erstmals für einen 2-Tore-Vorsprung der Metropolitan. Die Central war stets nahe daran, das Spiel zu ihren Gunsten zu wenden, wie nach dem 2:3 von Nazem Kadri, doch die Metropolitan fand immer wieder eine Antwort darauf. In diesem Fall war es Hughes' Treffer zum 4:2-Pausenstand. Dem halbhohen Schuss von Joe Pavelski ins lange Eck, ließ Giroux seinen zweiten Treffer folgen, indem er mit der Rückhand sehenswert die Scheibe am kurzen Pfosten reinhob. Als sich die Partie dem Ende näherte versuchte die Central mit einem Mann mehr auf dem Eis eine Wende herbeizuführen, der vermeintliche Anschlusstreffer von Alex DeBrincat wurde jedoch wegen Abseits die Anerkennung verwehrt.
Metropolitan Division 6, Pacific Division 4
Im ersten Halbfinalspiel traf die Auswahl der Metropolitan Division im weißen All-Star-Jerey auf jene der Pacific Division in blau. Durch einen 6:4-Sieg zog die Metropolitan in das Finale ein. Von der ersten Sekunde an waren die Protagonisten der Metropolitan hellwach. Gleich mit dem ersten Angriff, dem ersten Schuss nach 13 Sekunden brachte sie Tim Wilson mit 1:0 in Front. Zu seinem ersten All-Star-Game-Erfolgserlebnis kam Meier mit einem wunderschönen Tor ins lange, obere Toreck zum 1:1. In der Nachfolgezeit bis zur Pause übernahm wieder die Metropolitan das Kommando, spielte sich durch Treffer von Claude Giroux und Sebastian Aho eine 3:1-Führung heraus. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte die Pacific. Jonathan Marchessault und Jordan Eberle stellten den Spielstand auf 3:3, ehe zweimal Jack Hughes sowie Jake Guentzel die Metropolitan auf 6:3 davonziehen ließ. Für die Ergebniskosmetik sorgte Mark Stone als noch 21 Sekunden auf der Uhr standen.

MET@PAC: Giroux verzögert und netzt dann ein

Central Division 8, Atlantic Division 5

ATL@CEN: Huberdeau, Matthews erneut gemeinsam zum Tor

Noch torreicher als die erste verlief die zweite Halbfinalpartie, in der sich die Central Division gegen die Atlantic Division mit 8:5 deutlich durchsetzen konnte. Unter die Riege der Torschützen der Central trug sich auch Roman Josi mit dem Treffer zum 6:4-Zwischenstand ein. Gleich als zweifache Torschützen des Siegerteams zeichneten sich Jordan Kyrou und Alex DeBrincat aus. Kyrou eröffnete den Torreigen mit dem Treffer zur 1:0-Führung nach 140 Sekunden und DeBrincat markierte seinen ersten Treffer unmittelbar nachdem Jonathan Huberdeau der 1:1-Ausgleich für die Atlantic gelungen war. Den Vorsprung der Central baute Nazem Kadri auf 3:1 aus. Noch vor der Pause verkürzt Auston Matthews den Rückstand, indem er die Scheibe aus kurzer Distanz reinstochert. Verstärkt Hoffnung auf den Finaleinzug machte sich die Atlantic als Patrice Bergeron mit einem Handgelenkschuss vom Kreis den Spielstand erneut egalisiert. Daraufhin stellten Kyle Connor und Kyrou den alten 2-Tore-Vorsprung der Central wieder her. Und diesmal ließen sie sich die Führung nicht mehr nehmen, auch wenn Rasmus Dahlin mit dem 4:5 und Steven Stamkos mit dem 5:6 erneut für Spannung sorgten. DeBrincat mit seinem zweiten Treffer und Central-Kapitän Joe Pavelski per Empty Netter sorgten für den am Ende deutlichen Spielausgang.