Mark Streit hat als Höhepunkt seiner Karriere im Jahr 2017 als dritter Schweizer und erster Feldspieler seines Landes den Stanley Cup gewonnen. Der langjährige NHL-Verteidiger ist Mitbegründer des NHL-Partners NORQAIN und heute ein viel gefragter Experte. Er wird in einer monatlichen Kolumne exklusiv für NHL.com/de seine Ansichten zu Teams, Spielern und brennenden Fragen in der NHL teilen.
Hier die achte Ausgabe 25/26:
In dieser Woche gab es in beiden Conferences für mich ein weinendes und ein lachendes Auge.
In der Eastern Conference haben die New York Islanders, eines meiner ehemaligen Teams, zu dem ich über die Alumni noch den intensivsten Kontakt habe, und bei dem ich die meiste Zeit verbracht habe, die Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs verpasst. Das ist eigentlich brutal, da sie fast die gesamte Saison gut gespielt haben und dann am Schluss fast ein bisschen kollabiert sind. Hinzu kam ein Trainerwechsel kurz vor dem Ende.
Es ist immer schwierig, das aus der Distanz zu beurteilen, aber ich war schon überrascht. Ich hatte mit Patrick Roy ein gutes Gefühl. Er ist der richtige Mann, der eine strenge Linie fährt, aber auch ein Spielercoach ist. Ein Trainer, der es schätzt, wenn man Gas gibt und Einsatz zeigt. Doch der Eindruck bleibt, dass man mit Pete DeBoer in die Zukunft gehen will. Auf der anderen Seite hat man sich zur Trade Deadline mit Brayden Schenn im Angriff und Carson Soucy in der Verteidigung noch einmal verstärkt. Das ist schon bitter. Aber so ist der Sport, und es sind 82 Spiele, in denen man performen muss. Eine Schwächephase, besonders am Ende, macht dir dann einen Strich durch die Rechnung.






















