Die Montreal Canadiens haben es bis unter die letzten vier Teams in den Stanley Cup Playoffs 2026 geschafft, zogen im Eastern Conference Finale gegen die Carolina Hurricanes aber mit 1:4 den Kürzeren.
Montreal hatte großen Kampfgeist gezeigt und sich sowohl in der Ersten Runde (4:3 gegen die Tampa Bay Lightning) als auch in der Zweiten Runde (4:3 gegen die Buffalo Sabres) als Favoriten-Schreck behauptet und sich über die volle Distanz von sieben Spielen am Ende durchgesetzt.
Im Eastern Conference Finale zogen die Canadiens Spiel 1 (6:2), verloren danach aber viermal in Folge: Spiel 2 und 3 jeweils knapp mit 2:3 n.V., deutlicher wurde es in Spiel 4 (0:4) und 5 (1:6).
„Es ist echt Mist, was da gerade passiert ist“, sagte Montreals Kapitän Nick Suzuki. „Ich dachte, wir hätten es etwas besser machen können, trotzdem bin ich sehr stolz auf die Mannschaft und darauf, was wir dieses Jahr erreicht haben. Die Jungs haben bis zum Schluss gekämpft. Wir hatten drei ziemlich zermürbende Runden. Wenn man auf die gesamte Saison zurückblickt, gibt es viele positive Aspekte, die man mitnehmen kann.“
Das Stanley Cup Finale 2026 findet also ohne die Canadiens statt. Die Mannschaft hatte zu Hause eine Menge Euphorie entfacht, am Freitagabend aber platzte der große Traum.
„Ich bin mir nicht ganz sicher, warum wir keine bessere Leistung zeigen konnten“, so Offensivverteidiger Lane Hutson. „Wir sind noch weit davon entfernt, und das wissen wir. Ich glaube, es ist vor allem eine Frage der Mentalität. Das war das beste Eishockey, das wir bisher gespielt haben. Hoffentlich schaffen wir es wieder, uns in diese Lage zu bringen, und bauen dann darauf auf.“
Die Gründe für das Aus
Die gesamte Serie hätte anders laufen können, hätte Montreal Spiel 2 und 3 oder zumindest eines von beiden in der Verlängerung für sich entschieden. Beide Male aber jubelten die Hurricanes. In den Spielen 4 und 5 wurde den Canadiens ein Stolperstart zum Verhängnis. In beiden Partien lag man bereits nach dem ersten Drittel mit 0:3 zurück. Ein Comeback gegen einen so starken Gegner? Unmöglich!
„Man muss ihnen zugutehalten, wie gut sie gespielt haben“, lobte Canadiens-Trainer Martin St. Louis den Gegner. „Sie haben es uns wirklich schwer gemacht.“






















