Ken Jager of Switzerland R) celebrates his goal with Damien Riat of Switzerland L) and Simon Knak of Switzerland C) during the 2026 IIHF Ice Hockey World Championship Switzerland game between Switzerland and Norway at Swiss Life Arena on May 30, 2026 in Zurich, Zurich. (Photo by Jari Pestelacci/Just Pictures/Sipa USA)(Sipa via AP Images)

Im Finale der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 am Sonntag treten die Schweiz und Finnland gegeneinander an. Das Spiel um Bronze bestreiten zuvor Kanada und Norwegen.

Alle guten Dinge sind Drei – Schweiz mit dem dritten WM-Finaleinzug in Folge

Nicht den Hauch einer Chance ließ die Schweizer Auswahl am Samstagnachmittag in der Swiss Life Arena von Zürich der Mannschaft aus Norwegen. Nach dem klaren 6:0-Erfolg über die Skandinavier stehen die Eidgenossen nach 2024 und 2025 zum dritten Mal hintereinander im Finale einer IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft.

Den neunten Sieg in ihrem neunten Spiel bei diesem Turnier schossen in alphabetischer Reihenfolge Christoph Bertschy, Nico Hischier, Ken Jager, Denis Malgin, Damien Riat und Theo Rochette heraus. Den Shutout durfte sich Leonardo Genoni gutschreiben lassen. Die Schweizer Torwart-Legende wehrte alle 20 Schüsse der Norweger ab, die sich nur eine gute Viertelstunde Hoffnungen auf einen weiteren Überraschungs-Coup bei dieser WM machen konnten.

Nach einem wilden Beginn mit jeweils zwei Strafzeiten von Norwegen und der Schweiz in den ersten sechs Minuten, war es in der 18. Minute Bertschy, der erstmals die überwiegend Schweizer Fans zum Jubeln brachte. Mit der knappen Führung ging es in die erste Drittelpause.

Keinerlei Zweifel aufkommen, wer an diesem Frühsommertag das Eis als Sieger verlassen wird, ließen die Hausherren im Mittelabschnitt, in dem sie durch die Treffer von Malgin in der 25. und Jager in der 33. sowie dem Powerplay-Tor von Riat auf 4:0 davonzogen. Nun kam richtig Party-Stimmung im weiten Rund auf, die auch das komplette Schlussdrittel durchhielt. Dass die Stimmung nicht nachließ, dafür sorgte Nico Hischier von den New Jersey Devils aus einem Powerplay heraus in der 44. Minute und Rochette in der drittletzten Spielminute mit dem Treffer zum Endstand.

Norwegen darf sich damit trösten, dass sie am Sonntag im Spiel um Platz 3 die Gelegenheit haben, zum ersten Mal bei einer Eishockey-WM eine Medaille zu gewinnen.

CAN FIN Cozens Barkov

Finnland bezwingt das Mutterland des Eishockeys

Der Gegner der Schweiz im Finale der Eishockey-WM ist Finnland. Die Suomi bezwangen in der Swiss Life Arena von Zürich Team Canada mit 4:2 nachdem sie bereits mit 1:2 ins Hintertreffen geraten waren.

Konsta Helenius und Aatu Raty trafen im Mittelabschnitt binnen 82 Sekunden in der 32. Und 33. Minute hochverdient zur 2-Tore-Führung der Skandinavier. Die Kanadier hatten in diesem Durchgang der Offensivpower der Finnen nichts entgegenzusetzen.

Auch den besseren Start hatte Finnland durch das 1:0 von Patrik Puistola nach 210 Sekunden in der Partie erwischt. Die Antwort der Kanadier ließ aber nicht so lange auf sich warten. Keine fünf Minuten später war es Robert Thomas der zum Ausgleich traf und weitere gut sechs Minuten darauf schoss Dylan Holloway die Nordamerikaner mit 2:1 in Front. Wer nun dachte, dass es Finnland schwer fallen würde zurückzukommen, sah sich enttäuscht. Die Suomi drehten das Spiel zu ihren Gunsten und verteidigten ihre Führung souverän den gesamten torlosen Schlussabschnitt durch.

Justus Annunen im Kasten der Finnen zeigte sich bei den wenigen Gelegenheiten, bei denen Kanada zum Tor kam, in Bestform. Er parierte einen Schuss von Fraser Minten aus kurzer Distanz und vereitelte kurz darauf zweimal eine Chance von John Tavares. Danach gelang es Kanada einfach nicht mehr, die finnische Abwehr zu durchbrechen.

Die Ergebnisse vom Samstag in der Übersicht:

Halbfinale

Schweiz – Norwegen 6:0 
Kanada – Finnland 2:4