Im Stanley Cup Finale 2026 stehen sich ab der kommenden Woche die Carolina Hurricanes und die Vegas Golden Knights gegenüber. Spiel 1 der Best-of-7-Serie findet am Dienstag (8 p.m. ET; Mi. 2 Uhr MESZ) im Lenovo Center von Raleigh statt. Interessant ist nicht nur die Frage, welcher der beiden Kontrahenten am Ende den Meistertitel gewinnt, sondern auch, welcher Spieler nach der Finalserie mit der Conn Smythe Trophy als Playoff-MVP ausgezeichnet wird. NHL.com/de präsentiert die drei aussichtsreichsten Kandidaten der Golden Knights.
Mitch Marner
Der 29 Jahre alte Rechtsaußen war der Königstransfer von Vegas in der zurückliegenden Offseason. Im Juli wechselte er bei einem Trade mit den Toronto Maple Leafs zu den Golden Knights. Dort erfüllte er die hochgesteckten Erwartungen. In der regulären Saison sammelte er 80 Punkte (24 Tore, 56 Assists) in 81 Partien. In der Postseason legte er bei seiner Offensivproduktion noch eine Schippe drauf. Nach 16 Auftritten sind für ihn 21 Zähler (sieben Tore, 14 Assists) registriert. Damit führt er vor der Endspielserie gegen die Hurricanes die Playoff-Scorerwertung an.
Nachdem er sich zu Beginn der Playoffs mit dem Scoring noch zurückgehalten hatte, lief er in Spiel 6 der Ersten Runde in der Western Conference zur Hochform auf. Mit zwei Toren, darunter dem Game Winner, und einem Assist besaß er großen Anteil am 5:1-Erfolg, mit dem die Golden Knights das Weiterkommen klarmachten. Spiel 3 der Zweiten Runde gegen die Anaheim Ducks entschied er mit einem natürlichen Hattrick und einem Assist praktisch im Alleingang. 6:2 hieß es nach 60 Minuten.
Mit seiner Übersicht und seinem Scoring drückte er dem Spiel von Vegas seinen Stempel auf. Herausragend ist auch sein Beitrag in den Special Teams gewesen. Im Powerplay sammelte er sieben Punkte (zwei Tore, fünf Assists) und im Penalty Killing lieferte er die Vorlagen zu vier Shorthandern.






















