„Erfolg ist das richtige Wort – es ist sogar ein großartiger Erfolg“, sagte Hurricanes-Kapitän Jordan Staal über das Erreichen dieses Meilensteins. „Doch es liegt noch viel Arbeit vor uns. Wir haben den Moment einen Abend lang genossen – vielleicht auch noch während eines freien Tages –, aber heute Morgen sind wir mit dem klaren Bewusstsein aufgewacht, was uns noch bevorsteht. Und die Herausforderung, die nun vor uns liegt, ist aufregend. Wir freuen uns darauf.“
Die Hurricanes bewältigen all das, was mit dem Einzug ins Finale einhergeht – den Hype, die Anfragen nach Eintrittskarten, das Interesse von Familie und Freunden –, während sie sich gleichzeitig mental und physisch auf die bisher härteste Prüfung vorbereiten. Denn sie benötigen noch vier weitere Siege, um sich den ultimativen Preis zu sichern.
Doch vor allem richtet Carolina den Blick bereits auf Vegas, auf das direkte Duell und darauf, was nötig ist, um ein Team zu bezwingen, das im Verlauf der Playoffs scheinbar immer stärker wird. Die Golden Knights haben zuletzt sechs Spiele in Folge gewonnen und im Finale der Western Conference die Colorado Avalanche – den Gewinner der Presidents’ Trophy – glatt in vier Spielen besiegt.
„Sie stehen nicht ohne Grund dort, wo sie stehen. Man weiß also, dass es ein harter Kampf, eine echte Zermürbungsserie werden wird“, sagte Slavin. „Wenn man ihnen zusieht, erkennt man, dass sie Eishockey genau so spielen, wie es sein sollte: Sie halten ihre Positionen über dem Puck, sie bringen die Scheibe tief ins gegnerische Drittel und üben ein aggressives Forechecking aus.“
Nach Einschätzung von Slavin gibt es Ähnlichkeiten im Spiel beider Mannschaften. „Es wird also darauf ankommen, wer seine Spielweise besser umsetzen kann und wer länger die nötige Intensität aufrechterhält“, erklärte er. „Es wird eine fantastische Serie werden. Eishockey, das Spaß macht – und wir sind glücklich, dabei sein zu dürfen.“