Der doppelte Stanley Cup Champion Florida Panthers ist zwar entthront, verabschiedet sich aber mit einem Ausrufzeichen in die Sommerpause und fegte die Detroit Red Wings am Mittwochabend in der Amerant Bank Arena mit einem 8:1-Kantersieg vom Eis. Wohlgemerkt mit sechs AHL-Spielern in der Verteidigung.
„Es ist immer schön, das letzte Spiel des Jahres zu gewinnen“, so Power Forward Matthew Tkachuk. „Wir hätten uns nur gewünscht, dass das im Juni passiert wäre.“
Unerwartet frühe Sommerpause als Vorteil
Zwar verabschieden sich die Panthers mit drei Siegen in Folge mit einem guten Gefühl in die Sommerpause, doch dass der amtierende Champion als Siebter in der Atlantic Division, als 14. in der Eastern Conference und als 25. in der gesamten NHL abschließen würde, hätten vor der Saison wohl nicht einmal die schwarzmalerischsten Pessimisten ahnen können.
„Unser Stil, so wie wir Hockey spielen wollen, war nie zu erkennen“, sagte Floridas Trainer Paul Maurice, der die ganze Saison mit einer Flut an Verletzten zu kämpfen hatte.
Tomas Nosek (Schienbeinbruch), Gustav Forsling (Rücken), Sam Bennett (Unterkörper), Carter Verhaeghe (Unterkörper), Seth Jones (Fuß), Dmitry Kulikov (Finger), Aaron Ekblad (Hand), Evan Rodrigues (Finger), Sam Reinhart (Fuß), Niko Mikkola (Knie), Anton Lundell (Rippen), Uvis Balinskis (Fußbruch), Brad Marchand (Unterkörper), Aleksander Barkov (Knie) und Jonah Gadjovich (Oberkörper) bildeten eine schier endlose Liste an langfristigen Verletzungen.
„Es war definitiv nicht ideal“, sagte Tkachuk. „Es wird ein langer Sommer werden, und niemand in dieser Kabine mag lange Sommer. Es wird komisch sein, aber was wir tun können, ist daraus einen Vorteil zu ziehen. Wir müssen uns ausruhen und unsere Verletzungen auskurieren, denn wir haben nur ein Ziel für die nächste Saison: Wir wollen in die Playoffs kommen, dann schauen wir weiter.“



















