Die Schweiz hat das Finale der IIHF Weltmeisterschaft 2026 verloren. Am Sonntagabend zog die „Nati“ in der Swiss Life Arena von Zürich gegen Finnland mit 0:1 n.V. den Kürzeren. Die Eidgenossen warten damit weiterhin auf die erste Goldmedaille bei einer WM. 2025 hatten sie das Endspiel mit 0:1 n.V. gegen die USA verloren, das Jahr davor mit 0:2 gegen Tschechien.
Am Sonntagnachmittag gewann Norwegen das Spiel um Platz 3 gegen Kanada mit 3:2 n.V. und veredelte somit das beste Turnier in der Verbandsgeschichte mit der Bronzemedaille. Die Partie fand ebenfalls in Zürich statt.
Finale
Schweiz – Finnland 0:1 n.V.
Die Schweiz bleibt der ewige Zweite bei IIHF Weltmeisterschaften. Zum dritten Mal hintereinander und zum sechsten Mal insgesamt musste die Schweizer Auswahl mit der Silbermedaille vorliebnehmen. Besonders bitter: Bei ihren drei Finalteilnahmen seit 2024 erzielte sie keinen einzigen Treffer.
Beide Kontrahenten lieferten sich den erwarteten Abnutzungskampf. In Sachen Torschüsse hatten die Finnen die Nase mit 28:22 vorne. Dennoch blieben auch sie in der regulären Spielzeit ohne Torerfolg. Das änderte sich in der Verlängerung. Konsta Helenius markierte das goldene Tor (71.). Er steht in der NHL in Diensten der Buffalo Sabres.
Es dürfte nur ein schwacher Trost für die Schweizer gewesen sein, dass ihr Kapitän Roman Josi im Anschluss zum besten Verteidiger und wertvollsten Spieler des Turniers gekürt wurde. Der Blueliner der Nashville Predators, wo er ebenfalls als Mannschaftsführer fungiert, brachte es in zehn Spielen auf zwölf Punkte (fünf Tore, sieben Assists).





















