Während die Edmonton Oilers derzeit um die Spitzenposition in der Pacific Division kämpfen, bestreitet ihr verletzter Superstar Leon Draisaitl einen Wettlauf gegen die Zeit, um von einer Unterkörperverletzung zurückzukehren. Am Montag skizzierte sein Trainer Kris Knoblauch einen Plan für dessen Rückkehr. Noch in dieser Woche wird der Kölner auf dem Eis zurückerwartet.
„Leon wird in dieser Woche auf dem Eis sein“, sagte Knoblauch, der gleichzeitig aber auch die Erwartungen für eine schnelle Rückkehr in den Spielbetrieb dämpfte: „Ich erwarte nicht, dass er in der regulären Saison noch Spiele absolvieren wird. In den Playoffs könnte er in der Ersten Runde zum Einsatz kommen, wenn es gut läuft.“
Demnach ist ein Comeback in einem möglichen Spiel 1 der Stanley Cup Playoffs möglich. „Ich schließe das nicht aus“, so Knoblauch. „Es gibt ein Zeitfenster, in dem wir ihn zurückerwarten. Wenn er es zu Spiel 1 schaffen würde, wäre es großartig. Noch war er aber nicht auf dem Eis. Es wird also irgendwann während der Ersten Runde passieren.“
Draisaitl hat seit dem 15. März kein Spiel mehr absolviert. Mit einer Ausbeute von 97 Scorerpunkten (35-62-97) ist der 30-jährige Center trotzdem noch der zweitbeste Scorer und Torjäger bei den Oilers hinter Superstar Connor McDavid (77 Spiele, 43-83-126).
Edmonton (39-29-9) ist fünf Spiele vor dem Ende der regulären Saison 2025/26 Spitzenreiter in der Pacific Division, ist aber punktgleich mit den zweitplatzierten Anaheim Ducks (41-31-5) und hat nur einen Punkt Vorsprung auf die drittplatzierten Vegas Golden Knights (35-26-16). Das Polster auf einen Nicht-Playoff-Rang beträgt sechs Zähler.





















