Sebastian Aho #20 of the Carolina Hurricanes before the game against the Detroit Red Wings at Lenovo Center on February 28, 2026 in Raleigh, North Carolina. (Photo by Josh Lavallee/NHLI via Getty Images)

Am Donnerstag (8 p.m. ET; Freitag, 2 Uhr MESZ) startet das Eastern Conference Finale 2026 zwischen den Carolina Hurricanes und den Montreal Canadiens. Nach einer langen Pause wollen die Hurricanes mit Frische und Disziplin gegen einen euphorisierten Gegner punkten.

Seit dem 9. Mai hat Carolina kein Spiel mehr gehabt, konnte die zehn spielfreien Tage dazu nutzen, gesund zu werden, sich zu erholen und auf den kommenden Gegner einzustellen.

„Es war eine Herausforderung fokussiert zu bleiben“, sagt Hurricanes-Trainer Rod Brind’Amour. „Wir wussten, dass wir eine lange Pause haben würden. Playoffs sind eine mentale Belastung - es ist also gut, mal davon wegzukommen, aber auch nicht gut, wenn du dich zu weit entfernst, denn du willst den Fluss nicht unterbinden. Hoffentlich wird sich die mentale Pause für uns auszahlen. Wie es körperlich aussieht, weiß ich nicht. Ich hoffe, dass wir die Zeit nutzen konnten, um gesund zu werden. Aber wir müssen, schauen, wie es in Sachen Tempo laufen wird. Das werden wir bald herausfinden.“

Schon nach der Ersten Runde musste Carolina aufgrund eines Sweeps gegen die Ottawa Senators lange warten. Nach dem 4:0 gegen die Philadelphia Flyers war die Wartezeit nach der Zweiten Runde sogar noch länger. 

„Wir kennen das schon von zwischen den Runden eins und zwei, auch wenn es nicht so lang war“, sagt Stürmer Sebastian Aho. „Trotzdem war es eine Pause. Wir haben die richtigen Dinge gemacht und sind körperlich drangeblieben und hatten eine Pause für den Kopf für ein paar Tage. Wir werden für morgen bereit sein.“

„Wir haben uns vier, fünf Tage Videos über uns angeschaut, was sich wie zehn Tage angefühlt hat“, grinste Angreifer Jordan Martinook. „Wir fühlen uns also gut mit uns. Jetzt fokussieren wir uns auf den Gegner, um auch gegen sie erfolgreich zu sein. Wir haben nicht viel zu tun und haben die Spiele genau verfolgt.“

„Das Anstrengendste ist, immer wieder dieselben Fragen beantworten zu müssen“, scherze Torwart Frederik Andersen. „In beiden Serien gab es Hochs und Tiefs. Wir haben erwachsen darauf reagiert. Unsere Erfahrung wird sich für uns auszahlen. Wir freuen uns, hier zu sein.“

Hier ist das Eastern Conference Finale, das die Hurricanes zum vierten Mal in den letzten acht Jahren erreicht haben. Nun soll es gegen die Canadiens einen Schritt weiter gehen. Aber Vorsicht: In der regulären Saison hat Montreal alle drei Vergleiche gewonnen.

„Sie haben viele Fähigkeiten und Tempo. Sie zeigen Spielzüge, wie keine andere Mannschaft in der Liga. Wir müssen also von der Strafbank wegbleiben. Es wird wichtig für uns sein, diszipliniert zu bleiben, um ihr Powerplay keine Chance zu geben“, warnt Carolinas Verteidiger Jacob Slavin. „Sie sind nicht ohne Grund hier. Es wird eine enge Serie werden. Wir müssen uns an unser Spiel und an unsere Stärken halten und vertrauen voll auf unsere Mannschaft.“

Hurricanes und Canadiens treffen im Eastern Conference Finale aufeinander

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