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Eine Zwischenbilanz nach zwei absolvierten Monaten

Rund ein Drittel der NHL-Hauptrunde 2018/19 ist gespielt: Zeit für ein Zwischenfazit

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

In der Rubrik "NHL Pulse" beleuchtet NHL.com/de an jedem Montag aktuelle Themen, Diskussionen und Entwicklungen der Saison 2018/19, die im Hintergrund des Spielgeschehens liegen.

Heute geht es um die ersten zwei Monate der laufenden Hauptrunde:

Genau zwei Monate sind seit dem Saisonstart am 3. Oktober absolviert. Das heißt, rund ein Drittel der 82 Begegnungen bis zum Beginn der Stanley Cup Playoffs sind von den 31 NHL-Teams gespielt, die Tabellen haben somit eine gewisse Aussagekraft gewonnen.

 

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Auch wenn noch viel Bewegung in den Ranglisten möglich ist, die Abstände zwischen den Mannschaften mit einer Serie rasch in die eine oder andere Richtung zu überbrücken, wird schwieriger. Erste Tendenzen sind zu erkennen und es können fundierte Aussagen getroffen werden. 

In der Vorsaison waren es beispielsweise die Vegas Golden Knights, die als Expansion-Team schon von Beginn an überraschend gut unterwegs waren und die am Ende ihre unerwartet starke Saison mit dem Erreichen des Stanley Cup Finales krönen konnten. 

In der laufenden Hauptrunde sind es Teams wie die Buffalo Sabres, die nach dem Einstellen ihres Franchise-Rekordes mit zehn geholten Siegen in Serie in der Eastern Conference vorne mitmischen oder die Calgary Flames, die in der Spitzengruppe der Pacific Division liegen und so die Playoffs jeweils fest im Blick haben. 

Kann ihnen im kommenden Frühjahr vielleicht ähnliches gelingen wie den Golden Knights?

Ein Blick auf die Tabellen der Divisionen zeigt, dass Buffalo und Calgary längst nicht die einzigen Teams sind, die die in sie gesetzten Erwartungen übererfüllen. 

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Mit den Washington Capitals (15-8-3) und den Columbus Blue Jackets (15-9-2) war an der Spitze der Metropolitan Division durchaus zu rechnen, mit den New York Islanders (13-9-3) hingegen weniger. 

Das Team, das im Sommer mit John Tavares seinen Kapitän an die Toronto Maple Leafs verloren hatte, zudem mit Barry Trotz einen neuen Trainer bekam, befindet sich im von den Verantwortlichen ausgerufenen Neuaufbau. Dieser geht schneller voran, als es erwartet wurde. Gelänge es den Islanders in die Playoffs zu kommen, es wäre eine große Überraschung.

In der Atlantic Division werden neben den wie erwähnt unerwarteten Sabres (17-7-3) die Tampa Bay Lightning (19-7-1) und die Maple Leafs (19-8-0) ihren Rollen eindrucksvoll mit Ergebnissen gerecht.

 

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Doch wo positive Überraschungen sind, da muss es auf der anderen Seite selbstverständlich auch sportliche Enttäuschungen geben. Ganz am Ende der Tabelle der Eastern Conference rangieren nach zwei Monaten die New Jersey Devils (9-11-5) und die Philadelphia Flyers (11-12-2). Beide Teams sind mit der Ambition unterwegs, in die Playoffs einzuziehen. 

Noch ist der Rückstand auf die Wild-Card-Plätze im Osten mit fünf bzw. sechs Punkten Abstand aufzuholen. Doch von 13 gespielten Auswärtsbegegnungen konnten die Devils lediglich zwei gewinnen. Eindeutig keine Bilanz eines zukünftigen Teilnehmers an der KO-Runde der besten 16 Teams. Höchste Zeit den Schalter umzulegen, wenn der Zug nicht schon in Kürze endgültig und unerreichbar weit entfernt sein soll.

In der Western Conference ein ähnliches Bild. Die Flames (16-9-2) sind als Tabellenführer der Pacific Division herausragend. Mit den Anaheim Ducks (14-10-5) und den San Jose Sharks (13-10-5) war unter den Top 3 der Division eher zu rechnen, doch gerade die Sharks spielen als ein großer Favorit unter ihrem Wert.

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In der Central Division grüßen zwar mit den Nashville Predators (18-8-1), Colorado Avalanche (16-6-5) und den Winnipeg Jets (16-8-2) Anfang Dezember 2018 ausschließlich Teams von der Spitze, die im Frühjahr schon die Playoffs erreicht hatten, doch gerade die Avalanche zeigen sich im Vergleich zur Spielzeit 2017/18 in verbessert und lassen die Fans durch Werte wie in den Erfolgsjahren (1996, 2001) mit Peter Forsberg und Joe Sakic träumen. 

Zudem bestimmen mit Mikko Rantanen (45 Punkte), Nathan MacKinnon (43) und Gabriel Landeskog (Plus/Minus-Wert +19) Spieler des Teams aus Denver die Bestenlisten der Liga. Wer hätte das gedacht? 

Enttäuschend im Westen die mageren Bilanzen der Los Angeles Kings (10-16-1), St. Louis Blues (9-13-3) und Chicago Blackhawks (9-14-5). Alle drei Organisationen waren ursprünglich angetreten, um einen ernsthaften Angriff auf den Stanley Cup zu unternehmen. Alle drei Teams müssen alle Kräfte aufbieten, um überhaupt in die kommenden Playoffs einziehen zu dürfen.

Kann es einem von ihnen gelingen, die klaffende Lücke von sieben bis neun Zähler auf einen der Wild-Card-Plätze im Westen in den nächsten Wochen zu schließen? 

Niemand weiß, wie das Rennen um die begehrten Playoff-Plätze in den nächsten Wochen und Monaten weitergeht Die vielen Veränderungen im Vergleich zu den Tabellenständen des Vorjahres zeigen, dass die Liga voller Überraschungen und Veränderungen steckt. Es ist und bleibt spannend!

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