Der Tampa Bay Lightning hat auch sein Auswärtsspiel bei den Pittsburgh Penguins am Dienstagabend in der PPG Paints Arena mit 2:1 n.P. gewonnen, die Siegesserie auf elf Spiele ausgebaut und damit einen Franchise-Rekord eingestellt. Mit J.J. Moser leistete ein Schweizer Verteidiger einen wichtigen Beitrag: Beim 1:0 sah er den Puck als Einziger.
Moser behält den Durchblick und reagiert blitzschnell
Den einzigen Lightning-Treffer aus dem Spiel heraus erzielte Moser. Und es war ein durchaus ein kurioser: Einen Schuss von Tampas Yanni Gourde schien Pittsburghs Torwart Arturs Silvos (30 Saves, 96,8 Prozent Fangquote) mit dem Fanghandschuh entschärft zu haben, doch fiel der Puck plötzlich vor ihm aufs Eis. Moser, der eigentlich schon am Goalie vorbeifahren wollte, reagierte blitzschnell und drückte die freie Scheibe mit der Rückhand durch die Beine (55.).
„Es hat so ausgesehen, als hätte er einen ‚Glove Save‘ gemacht“, beschrieb Moser die Szene. „Schon als kleiner Junge sagt dir jeder Trainer, dass du vor dem Tor bleiben sollst. Ich bin also dortgeblieben, habe den Puck frei liegen sehen und ihn reingeschossen.“
Für den 25-jährigen Verteidiger aus Biel war es Saisontreffer Nummer 5. Sein bisheriger Tore-Rekord liegt bei sieben Treffern in der Saison 2022/23 mit den Arizona Coyotes.
„‚Mo‘ hat gut nachgesetzt, um dieses Tor zu erzielen“, verteilte Tampas Trainer Jon Cooper ein Sonderlob. „Leider haben wir bei 5-gegen-6 dann das Gegentor kassiert, aber wir haben es im Shootout hinbekommen.“



















