Inför free agency 2026 Topp 10 UFA RFA målvakter

Am 1. Juli beginnt die NHL Free Agency 2026. NHL.com/de präsentiert einige interessante Torhüter, die als Unrestricted Free Agent (UFA) oder Restricted Free Agent (RFA) den Markt ausloten werden.

Sergei Bobrovsky, UFA, Florida Panthers

Der zweifache Stanley Cup Champion mit den Panthers (2024, 2025) ist zweifellos der klangvollste Name unter den Torhütern. Dass der nach wie vor ambitionierte Klub aus Sunrise mit dem über alle Zweifel erhabenen Goalie keinen Anschlussvertrag ausgehandelt hat, dürfte dem Preisschild geschuldet sein, mit dem Bobrovsky versehen ist. Zuletzt verdiente er zehn Millionen US-Dollar pro Jahr. Offenbar bevorzugen die Verantwortlichen eine günstigere Lösung, um das eingesparte Geld in andere Rollenspieler zu investieren. Bobrovsky selbst muss sich deswegen keine Sorgen machen. Interessenten für ihn gibt es genug.
Leistungsdaten (Saison 2025/26): 52 Spiele, 51 Starts, Matchbilanz 27-23-1, Gegentorschnitt (GAA) 3,07, Fangquote 87,7 Prozent, vier Shutouts

Frederik Andersen, UFA, Carolina Hurricanes

Als frischgebackener Triumphator im Stanley Cup wird Andersen in der kommenden Woche den Markt testen. Auch dank seiner überragenden Fangkünste gelang es den Hurricanes, den zweiten Meistertitel in der Geschichte nach 2006 einzufahren. Kleiner Wermutstropfen:

Ausgerechnet in der Finalserie gegen die Vegas Golden Knights schwächelte Andersen zeitweise, was aber wohl hauptsächlich einer Verletzung geschuldet war. Trotz seiner wiederkehrenden körperlichen Probleme in der Vergangenheit sollte er problemlos einen neuen Arbeitgeber finden.

Leistungsdaten: 35 Spiele, 35 Starts, Matchbilanz 16-14-5, GAA 3,05, Fangquote 87,4 Prozent, kein Shutout

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Stuart Skinner, UFA, Pittsburgh Penguins

Die Luftveränderung durch den Trade von den Edmonton Oilers zu den Penguins im Dezember ist Skinner gut bekommen. Er trug mit mehreren herausragenden Auftritten dazu bei, dass Pittsburgh die Stanley Cup Playoffs erreichte. Eine Rückkehr zu den Penguins zur neuen Saison ist trotzdem unwahrscheinlich. Skinner ist für Teams eine Option, die auf der Suche nach einer 1B-Lösung für die Torwartposition sind. Kaufwillige dürften vorhanden sein.

Leistungsdaten: 50 Spiele, 50 Starts, Matchbilanz 23-17-9 (jeweils Oilers und Penguins gesamt), GAA 2,83 (Oilers) und 2,99 (Penguins), Fangquote 89,1 Prozent (Oilers) und 88,5 (Penguins), zwei Shutouts (Oilers)

Jet Greaves, RFA, Columbus Blue Jackets

Der Schlussmann hat sich in der zurückliegenden Saison zur unumstrittenen Nummer 1 im Gehäuse der Blue Jackets gemausert. Im Mai lief er für Kanada als Starter bei der IIHF Weltmeisterschaft auf und glänzte dort mit einer Matchbilanz von 6-2 und einem Gegentorschnitt von 1,88. Dass die Zukunft von Greaves weiter in Ohio liegt, gilt im Grunde als ausgemacht. Gegenstand der Verhandlungen zwischen Klub und Spieler ist lediglich der Umfang der Gehaltserhöhung.

Leistungsdaten: 55 Spiele, 53 Starts, Matchbilanz 26-19-9, GAA 2,60, Fangquote 90,8 Prozent, zwei Shutouts

Cam Talbot, UFA, Detroit Red Wings

Talbot ist in seiner Laufbahn in der NHL weit herumgekommen. Er stand bereits für acht verschiedene Teams zwischen den Pfosten. Sehr wahrscheinlich kommt bald ein neuntes Franchise hinzu. Der inzwischen 38 Jahre alte Veteran überzeugt mit seiner Ruhe und Gelassenheit. Das Spektakel ist dagegen nicht so sehr seine Sache. NHL-Vertretungen, die einem jungen Torwart einen Routinier zur Seite stellen wollen, hätten in Talbot einen geeigneten Kandidaten.

Leistungsdaten: 34 Spiele, 25 Starts, Matchbilanz 12-9-6, GAA 3,19, Fangquote 88,3 Prozent, kein Shutout

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Petr Mrazek, UFA, Anaheim Ducks

Mrazek zählt ebenfalls zu den Wandervögeln in der Liga. Er hat Aufenthalte bei sechs NHL-Klubs in seinem Lebenslauf stehen. Auf seinen letzten zwei Stationen, bei den Red Wings und in der abgelaufenen Saison bei den Ducks, kam er allerdings über die Rolle des Backups nicht mehr hinaus. Wegen einer Hüftoperation musste er die zurückliegende Spielzeit Mitte Februar vorzeitig beenden. Dennoch gehört Mrazek längst noch nicht zum alten Eisen. Mit seiner Erfahrung könnte er gerade für Teams im Neuaufbau, die einen gestählten Torwart suchen, interessant sein.

Leistungsdaten: 10 Spiele, 8 Starts, Matchbilanz 3-5-0, GAA 4,07, Fangquote 85,8 Prozent, kein Shutout

Vitek Vanecek, UFA, Utah Mammoth

Vanecek war als Backup von Bobrovsky ein Teil der Meistermannschaft der Panthers von 2025. Bei den Mammoth übte er die gleiche Funktion hinter Karel Vejmelka aus. Beide Torleute hatten ihren Anteil daran, dass Utah erstmals im zweiten Jahr der Teamgeschichte in die Playoffs einzog. All das ändert nichts an der Tatsache, dass Vanecek nun weiterzieht und eine neue Herausforderung in Angriff nimmt.

Leistungsdaten: 22 Spiele, 19 Starts, Matchbilanz 5-13-3, GAA 2,93, Fangquote 88,3 Prozent, ein Shutout

Akira Schmid, RFA, Vegas Golden Knights

Der Schweizer schwang sich nach der Verletzung von Stammtorwart Adin Hill zur Nummer 1 bei den Golden Knights auf. Nach der Rückkehr von Hill und nachdem Neuzugang Carter Hart ab Dezember seine Spielberechtigung wiedererlangt hatte, blieb Schmid jedoch oft außen vor. In den Playoffs kam er kein einziges Mal zum Einsatz. Ein Trade zu einem anderen Team wäre für Schmid aufgrund der Ausgangslage sicherlich die beste Alternative.

Leistungsdaten: 34 Spiele, 29 Starts, Matchbilanz 16-10-6, GAA 2,59, Fangquote 89,3 Prozent, zwei Shutouts

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Conor Ingram, UFA, Edmonton Oilers

Nach dem überraschenden Transfer im Oktober von Utah nach Edmonton konnte Ingram dort durchaus überzeugen. Dennoch ist ein Verbleib nicht zu erwarten. Für ihren erneuten Anlauf auf den Stanley Cup werden die Oilers vielmehr einen Topmann an Land ziehen wollen, der zusammen mit Tristan Jarry das Torhüter-Tandem bildet. Ingram braucht sich deswegen nicht zu grämen. Dass er arbeitslos wird, steht nicht zu befürchten.

Leistungsdaten: 32 Spiele, 30 Starts, Matchbilanz 16-10-3, GAA 2,60, Fangquote 89,9 Prozent, zwei Shutouts

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