Die Chicago Blackhawks sehen bei ihrem Rebuild noch immer kein Licht am Ende des Tunnels und verpassen im sechsten Jahr in Folge die Stanley Cup Playoffs. Eine 1:3-Auswärtsniederlage bei den Edmonton Oilers am Donnerstagabend sorgte für die mathematische Elimination in der Saison 2025/26.
Abgesehen von der Covid-Saison 2019/20, in der die Blackhawks in einem angepassten Playoff-Modus eine Runde weiterkamen, verfehlte das Team aus Windy City in acht von neun Jahren den Sprung in die Postseason.
Die Gründe für das Aus
Chicago hatte ganz eindeutig ein Offensivproblem: Im Schnitt nur 2,54 Tore pro Spiel bedeuten den zweitschlechtesten Wert in der gesamten NHL, 24,4 Torschüsse pro Partie sogar den schlechtesten. Bei 5-gegen-5 gelangen nur 139 Treffer (T-26.). Auch das Powerplay war mit einer Erfolgsquote von 17,6 Prozent keine große Hilfe (26.). Unterstützung von der blauen Linie blieb weitestgehend aus: 22 Verteidiger-Tore und 118 -Punkte sind jeweils der Liga-Negativwert.
Bei den einzelnen Spielern erreichten bisher nur Connor Bedard (63 Spiele, 30-39-69) und Tyler Bertuzzi (31-24-55) die Marke von 40 Scorerpunkten. Nur sieben Spieler trafen bislang zweistellig. Hinter Bertuzzi (31 Tore) und Bedard (30 Tore) klaffte eine große Lücke. Ilya Mikheyev (15 Tore), Frank Nazar, Ryan Donato (beide 14 Tore), Teuvo Teravainen (13 Tore) und Andre Burakovsky (elf Tore) folgen erst mit großem Abstand.






















