Von den vier verbliebenen Teams in den Stanley Cup Playoffs haben die Montreal Canadiens wohl den schwierigsten Weg ins Eastern Conference Finale hinter sich. Die Canadiens haben nicht nur die meisten Spiele bestritten, sondern es auch geschafft, mehrere Partien zu gewinnen, in denen sie deutlich unterlegen waren. Spiel 7 gegen die Tampa Bay Lightning in der Ersten Runde ist ein Paradebeispiel: Montreal überstand einen Ansturm und gewann mit 2:1, obwohl es nur neun Torschüsse verzeichnete und 29 zuließ. Auch in Spiel 7 gegen Buffalo in der Zweiten Runde gab es Parallelen, als die Sabres die Canadiens mit 39:25 in den Torschüssen übertrafen und in der Verlängerung das Momentum auf ihrer Seite hatten, nur um dann erneut durch Alex Newhook das entscheidende Tor der Serie zu kassieren.
Auch den jetzigen Gegnern Carolina Hurricanes ist das aufgefallen. Mehrere Spieler sowie Trainer Rod Brind’Amour haben auf Montreals Fähigkeit hingewiesen, sich durch Spiele zu kämpfen, in denen es nicht die bessere Mannschaft ist, und dennoch einen Weg zum Sieg zu finden. Diese Geschichte hätte sich am Samstag in Spiel 2 des Eastern Conference Finales beinahe wiederholt. Carolina kontrollierte weite Strecken des Spiels und beschränkte Montreal in den ersten 40 Minuten auf nur fünf Schüsse, doch der Spielstand blieb weit länger ausgeglichen, als es die Dominanz der Hurricanes vermuten ließ und die Partie wurde nur denkbar knapp in der Verlängerung zum 1:1-Serienausgleich für Carolina entschieden.























