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Die Carolina Hurricanes gewannen am Samstag im Lenovo Center von Raleigh Spiel 2 des Eastern Conference Finales 2026 gegen die Montreal Canadiens mit 3:2 n.V. und konnten die Serie zum 1:1 ausgleichen. Nikolaj Ehlers avancierte mit seinem zweiten Tor im Spiel nach 3:29 Minuten in der Overtime zum Matchwinner für die Hausherren. Ehlers nahm bei einem schnellen Gegenangriff einen Pass von Mark Jankowski an und überwand aus dem Slot Montreals Torwart Jakub Dobes (23 Saves). Beide Tore der Gäste erzielte Josh Anderson.

„Nun, ich habe mich natürlich großartig gefühlt. An einen neuen Ort zu kommen – das war das erste Mal in meiner Karriere – und bisher war es einfach toll. Es war etwas ganz Besonderes. Die Stadt ist großartig, die Jungs, der Klub. Das hier zu Hause vor unserem Publikum zu schaffen, war also etwas ganz Besonderes. Ich habe da draußen alles mitbekommen, deshalb werde ich dieses Spiel nicht vergessen“, so der Siegtorschütze.

Auf Sky Sport: Ehlers entscheidet das Spiel mit seinem zweiten Tor des Spiels

Carolinas Trainer Rod Brind’Amour freute sich sehr über die Leistungssteigerung seiner Mannschaft: „Es gab vieles, was wir verbessern mussten, und wir haben uns ganz klar auf eine Sache konzentriert. Wir waren darin heute Abend eindeutig viel besser. Das müssen wir auch weiterhin so machen.“

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Bereits in der regulären Spielzeit hatten die Hurricanes deutlich mehr Spielanteile als ihre Gäste, schafften es aber trotz eines frühen Treffers nicht davonzuziehen. Bereits nach 153 Sekunden im Spiel gelang Eric Robinson mit seinem zweiten Tor in den diesjährigen Stanley Cup Playoffs das 1:0-Führungstor für die Hurricanes. Während Dobes nach rechts zog, lenkte Robinson den Schuss von William Carrier am linken Bein des Schlussmanns vorbei ins Tor. 

Die Canadiens erwiesen sich dagegen als äußerst effektiv im Abschluss. Ihren ersten Torschuss hatten sie in der 12. Minute und prompt landete die schwarze Hartgummischeibe hinter Carolinas Torsteher Frederik Andersen (zehn Saves) im Netz. Kaiden Guhle fing Taylor Halls Klärungsversuch ab und spielte den Puck zu Danault, der Anderson anspielte. Dessen Schuss wurde vom linken Schlittschuh des Hurricanes-Verteidigers Alexander Nikishin abgefälscht.

Trotz eines Torschussverhältnisses von 7:2 im ersten Drittel zu Gunsten der Gastgeber ging es mit dem Remis in die erste Pause. ​

Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Carolina Hurricanes und den Montreal Canadiens

„Wir haben darüber gesprochen. Wir haben uns vorgenommen, nicht so sehr auf das Torschussverhältnis zu achten. Ich fand, wir haben wirklich gut verteidigt. Aber es war auch schwer, unsere eigenen Chancen zu kreieren. Sie haben uns stark unter Druck gesetzt. Sie haben wirklich gut gespielt. Sie haben hart verteidigt. Ich bin mir sicher, dass wir uns ein paar Dinge noch einmal ansehen werden und im nächsten Spiel besser sein werden“, analysierte Anderson das Spielgeschehen.

Im Mittelabschnitt setzte sich die Dominanz der Hurricanes fort. Sie belohnten sich für ihr Engagement durch das hochverdiente 2:1 von Ehlers als im zweiten Durchgang noch 177 Sekunden auf der Uhr standen. Ehlers führte die Scheibe von der roten Linie aus, wechselte sie von der Rückhand auf die Vorhand und zurück, umspielte Lane Hutson und schoss anschließend den Puck aus der Drehung durch die Schoner von Dobes. Mit der knappen Führung der Gastgeber verabschiedeten sich die Kontrahenten in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel agierten die Frankokanadier deutlich offensiver als in den Durchgängen zuvor. 

„Ich finde, wir haben besser gespielt. Wir hatten deutlich mehr Puckbesitz über die gesamte Eisfläche, was es unseren Verteidigern ermöglichte, mitzukommen. Normalerweise führt das zu mehr Zeit in der Angriffszone und mehr Offensive. Die Hurricanes gehen direkt auf einen drauf. Es ist schwer, 200 Fuß zurückzulegen und Offensive zu entwickeln, wenn man nicht trotz dieses Drucks ein wenig gut spielt. Ich fand, dass wir heute nicht schlecht waren, aber einfach nicht so gut wie in Spiel 1“, meint Montreals Trainer Martin St. Louis.

Die Belohnung für die offensivere Ausrichtung erfolgte in der 53. Minute durch den erneuten Ausgleich, der Anderson aus einem Gewühle vor dem Kasten gelang.

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„Die letzten zehn Minuten des dritten Drittels waren nicht gerade berauschend, aber den größten Teil des Spiels über hatten wir meiner Meinung nach ziemlich gut im Griff, was wir tun mussten. Wir müssen einen Weg finden, das auch weiterhin so zu machen“, erklärte Brind'Amour.

Spiel 3 des Eastern Conference Finales findet am Montag im Bell Centre von Montreal statt (8 p.m. ET; Di. 2 Uhr MESZ).

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