Roman Josi hat sich ins Geschichtsbuch der Eishockey-WM eingetragen. Der Kapitän der Schweiz und der Nashville Predators verbuchte am Samstag in der Begegnung mit Ungarn innerhalb von 4:45 Minuten einen Hattrick. Das hatte vor ihm noch niemand in dieser Zeitspanne bei einem WM-Turnier geschafft. Die USA zogen gegen Lettland den Kürzeren und müssen nun um den Einzug ins Viertelfinale bangen.
Das sind die Erkenntnisse des WM-Geschehens vom Samstag, 23. Mai:
Torhunger der Schweiz ist enorm
Die Schweiz zeigt sich bei der Heim-WM weiter torhungrig. Die Nati fertigte Ungarn mit 9:0 ab. Roman Josi von den Nashville Predators erzielte innerhalb von 285 Sekunden einen Hattrick und stellte damit einen WM-Rekord auf. Sven Andrighetto war mit fünf Punkten (ein Tor, vier Assists) der beste Scorer beim Kantersieg gegen die hoffnungslos unterlegenen Ungarn. 48:10 zugunsten der Schweiz lautete die Torschussbilanz nach 60 Minuten in der Swiss Life Arena von Zürich.
Nach den drei aufeinanderfolgenden Toren von Josi (19./21./23. PP) stellten Timo Meier von den New Jersey Devils (32.), Denis Malgin (34.), Calvin Thürkauf (36.) und Andrighetto (39.) den Zwischenstand bis zur zweiten Pause auf 7:0. Malgin mit seinem zweiten Treffer (53.) und Simon Knak (56.) erhöhten im letzten Durchgang auf 9:0. Mit Ach und Krach gelang es Ungarn in den Schlussminuten, die zweitstellige Niederlage abzuwenden.
Gegen Österreich hatte die Schweiz ebenfalls mit 9:0 gewonnen. Nach sechs Spielen hat das Team einen sagenhaften Torschnitt von 5,8 pro Match vorzuweisen. 35-mal netzten die Schweizer insgesamt ein. Andrighetto katapultierte sich mit seinem Galaauftritt gegen Ungarn an die Spitze der WM-Scorerwertung. Für ihn stehen 13 Punkte (vier Tore, neun Assists) aus sechs Einsätzen zu Buche.


















