GettyImages-2277375392

Am Montagabend (8 p.m. ET; Dienstag, 2 Uhr MESZ) bitten die Montreal Canadiens die Carolina Hurricanes zu Spiel 3 des Eastern Conference Finals 2026 in ihren Bell Centre. In der ausgeglichenen Best-of-7-Serie (1:1) ging es bislang körperlich voll zur Sache: Carolina teilte in zwei Spielen 90 (!) Checks aus. Ein häufig ins Visier genommenes Ziel ist Montreals Offensivverteidiger Lane Hutson, der nach einem grenzwertigen Hit von Taylor Hall angeschlagen ist.

Auf einen Aufbauspieler wie Hutson können und wollen die Canadiens nicht verzichten. Kollektiv war daher das Aufatmen, als der 1,78 Meter große Linksschütze am Montag verkündete, dass er zwar angeschlagen sei, aber für Spiel 3 zur Verfügung stehe.

„Es geht mir gut“, so Hutson. „So etwas passiert im Hockey. Es fühlt sich nicht gut an, aber es ist, was es ist. Ich bin bereit.“

Der 22-jährige US-Amerikaner kassierte in Spiel 2 einen heftigen Hit von Hall, der mit dem Knie voran in den Zweikampf ging.

„Er hätte zuerst mit der Schulter in den Zweikampf gehen sollen, aber alles passiert so schnell in diesem Sport“, blickt Hutson auf die Szene zurück. „Ich glaube nicht, dass er absichtlich etwas Verrücktes machen wollte. Ich habe mich selbst in eine gefährliche Position begeben, und er hat einen Vorteil daraus gezogen.“

Hall ist nicht als physischer Spieler bekannt, intensivierte sein Körperspiel aber merklich im Eastern Conference Finale, in dem er bereits fünf Checks fuhr. Die Top-Hitter bei den Hurricanes sind in der Serie gegen die Canadiens bislang Jordan Staal (18), Andrei Svechnikov (elf), K’Andre Miller (neun), William Carrier (sieben) und Sebastian Aho (sechs).

Montreal jedenfalls geht davon aus, dass Carolina diese Linie auch weiterhin fahren wird. „Darüber mache ich mir keine Gedanken, denn das passiert in den Playoffs immer. Sie sind eine große und kräftige Mannschaft und nutzen das als ihre Stärke“, weiß Hutson, der selbst ein Ziel bleiben wird. „Immer wenn du gegen die Canadiens spielst, musst du auf die Nummer 48 aufpassen“, sagt Teamkollege und Flügelflitzer Cole Caufield. „Es überrascht mich nicht, denn er ist so oft in Puckbesitz und wird deshalb häufiger gecheckt.“

Verwandte Inhalte