Deutschland und Schweiz waren am Sonntag bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in Zürich und Fribourg spielfrei und schauten trotzdem gebannt auf die Spiele der Konkurrenz. In der Gruppe A wurde Finnland seiner Favoritenrolle gegen Österreich gerecht und durch Lettlands erwarteten Sieg gegen Großbritannien verschärft sich die Lage von Deutschland und Österreich im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale. Die Schweiz wird am Dienstag gegen Finnland um den Gruppensieg spielen. Beide stehen verlustpunktfrei überlegen an der Spitze.
In der Gruppe B marschiert dagegen Kanada weiter in Richtung Gruppensieg und war auch von der Slowakei nicht zu stoppen. Der letztjährige Halbfinalist Dänemark hat indes nach einem knappen Sieg im Shootout gegen Italien gerade so den Klassenerhalt gesichert, während die Italiener im abschließenden Duell mit Slowenien am Montag gewinnen müssten, um den Abstieg noch zu verhindern. Bereits abgestiegen ist indes in Gruppe A durch die sechste Niederlage Großbritannien.
Das sind die Erkenntnisse des WM-Geschehens vom Sonntag, 24. Mai:
Deutsche Chancen auf Viertelfinale nur bei Patzern der Konkurrenz
Die deutsche Mannschaft muss vor ihrem abschließenden Vorrundenspiel am Montag gegen Großbritannien weiterhin auf einen sensationellen Ausrutscher der Konkurrenz hoffen, um noch ins Viertelfinale einzuziehen. Am Sonntag erfüllte sich diese Hoffnung nicht, denn Lettland behielt gegen die Briten mit 6:0 deutlich die Oberhand und kann sich durch einen Sieg im abschließenden Gruppenspiel am Dienstag gegen Ungarn das Viertelfinale sichern, selbst wenn Deutschland am Montag mit einem Sieg wieder in der Tabelle vorbeiziehen sollte. Gegen Ungarn kann sich die USA am Montag ebenfalls drei wichtige Punkte für das Erreichen des Viertelfinals vor dem Endspiel gegen Österreich am Dienstag sichern.
Sollte die Konkurrenz wie erwartet punkten, dann scheitert Deutschland zum dritten Mal in Folge in der Gruppenphase. Großbritannien steht indes durch die Niederlage heute bereits vor dem Spiel gegen Deutschland als Absteiger fest.
Österreich bleibt bei neun Punkten und bangt um Viertelfinale
Nach drei Spielen hatte Österreich perfekte neun Punkte auf dem Konto, schlug überraschend Lettland, die wiederum gegen Deutschland gewonnen hatten. Doch drei Spiele später hat Österreich immer noch neun Punkte stehen, denn nach den Niederlagen gegen die Schweiz und Deutschland, zogen sie am Sonntag auch gegen Finnland mit 2:5 den Kürzeren.
Fünf verschiedene Spieler erzielten die Tore für Finnland. Jesse Puljujarvi steuerte ein Tor und eine Vorlage bei. Mikael Granlund, Saku Maenalanen, Sakari Manninen und Patrik Puistola trafen ebenfalls für Finnland, während Villi Saarijarvi zwei Vorlagen lieferte.



















