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Nach den zwei Heimniederlagen in den ersten beiden Duellen gegen die Vegas Golden Knights im Western Conference Finale steht die Colorado Avalanche unter Zugzwang. Am Sonntag (8 p.m. ET; Mo. 2 Uhr) in Spiel 3 soll unbedingt ein Sieg her, um nicht noch weiter ins Hintertreffen zu geraten. Die Hoffnung, an die sich die Vertretung aus Denver klammert, ist der Umstand, dass sie ihr enormes Potenzial in der Serie bislang nicht ausgeschöpft hat. Mannschaft und Trainer zeigen sich deshalb trotz des 0:2-Rückstandes zuversichtlich, das Comeback gegen Vegas und den Einzug ins Stanley Cup Finale zu schaffen.

Colorados Trainer Jared Bednar erwartet ein enges und hart umkämpftes Spiel 3 in der T-Mobile Arena von Vegas. „Wir müssen den Puck besser aus unserer Zone und durch die neutrale Zone spielen. In der Angriffszone gilt es zu erkennen, welche Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen und welche nicht. Wir dürfen nicht zu überhastet den Abschluss suchen“, erklärte er am Samstag auf einer Pressekonferenz.

Dass sich die Top-Spieler seiner Mannschaft mit dem Scoring gegen die Golden Knights schwertun, führt er auf die starke Defensive des Kontrahenten zurück. Sie lasse wenig Chancen zu. „Bei uns ist das Gegenteil der Fall. Wir machen es ihren Topleuten zu leicht, zu Möglichkeiten zu kommen und diese zu nutzen. Dabei verbringen wir viel mehr Zeit in der O-Zone als unser Gegner“, erläuterte Bednar. „Wir müssen Vegas dazu zwingen, mehr Fehler zu begehen und gleichzeitig unsere eigenen auf ein Mindestmaß reduzieren“, fordert er von seinen Schützlingen.

Avalanche-Stürmer Ross Colton gibt sich vor Spiel 3 optimistisch. „Wir glauben fest an uns und unser System. Natürlich sind wir nicht da, wo wir sein wollen, und die Ergebnisse haben bisher nicht gestimmt. Aber wir wissen, dass wir morgen eine wichtige Aufgabe zu erledigen haben. Und genau das wollen wir tun. Wir werden voll konzentriert sein. Danach sehen wir weiter“, ließ er verlauten.

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