Sollten die Stars der Predators durch die Pause die schwachen Leistungen der regulären Saison vergessen, sind sie klar im Vorteil. Gelingt ihnen das allerdings nicht, ist in dieser Serie wohl kaum mit einem Offensivfeuerwerk zu rechnen.
Defensive:
Nun kommen wir zum interessanten Ende der Eisfläche, besonders für Fans aus dem deutschsprachigen Raum. In keinem anderen Team sind so viele Verteidiger aus dieser Region aktiv wie bei den Predators. Zu den Schweizern Roman Josi und Yannick Weber gesellte sich diese Saison der Münchener Korbinian Holzer, der in den letzten drei Spielen der regulären Saison zu seinen ersten Einsätzen für Nashville kam. Allerdings ist das nicht der einzige Grund dafür, auf die Abwehr der Predators zu achten, denn sie hat das Team über weite Strecken getragen. Kapitän Josi ist mit 65 Punkten (16 Tore, 49 Assists) der Topscorer des Teams und war der zuverlässige Leistungsträger der Mannschaft. Ryan Ellis folgt mit 38 Punkten (acht Tore, 30 Assists) als viertbester Scorer und die Verteidiger erzielten insgesamt 39 der 212 Tore des Teams und in sieben der 35 Siege der Predators das entscheidende Tor.
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Die Statistik liest sich bei den Coyotes nicht so spektakulär, allerdings sind die 32 Punkte (vier Tore, 28 Assists) von Alex Goligoski und die 30 Zähler von Kapitän Oliver Ekman-Larsson immer noch ordentliche Leistungen. Die Qualität der Coyotes liegt aber im Vermeiden von Toren. Mit 2,61 Gegentoren liegen sie auf dem dritten Platz der Liga.
Torhüter:
Zwischen den Pfosten zeigten die Coyotes klar die besseren Leistungen. Pekka Rinne spielte bei den Predators mit einer Fangquote von 89,9 Prozent und 3,17 Gegentoren pro Spiel die schlechteste Saison seiner Karriere, weshalb ihm vor der Unterbrechung auch Juuse Saros den Rang ablief. Der zwölf Jahre jüngere Finne lieferte mit 91,4 Prozent Fangquote und 2,7 Gegentoren pro Spiel keine überragenden, aber ordentliche Leistungen und lieferte in 40 Spielen (34 Starts) immerhin vier Shutouts, die fünftmeisten der Liga.