Boston Bruins celebrate

Das Powerranking von NHL.com/de listet die aktuell zehn besten Teams der NHL. Dabei werden der Tabellenstand, die Bilanz der vergangenen Woche und anhaltende Strähnen in Betracht gezogen. In Klammern wird die Wochenbilanz der Mannschaft aufgeführt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Die aktuellen Top-Ten:

1. Colorado Avalanche 48-13-10 (4-0-0)

Nichts anbrennen ließen die Colorado Avalanche in ihren Gastauftritten bei den Chicago Blackhawks (4:1), den Washington Capitals (3:2 OT), den Pittsburgh Penguins (6:2) und den Winnipeg Jets (3:2) in der vergangenen Woche. Bereits für die Stanley Cup Playoffs der Western Conference qualifiziert, können sie ihr Augenmerk auf den Gewinn der Presidents' Trophy richten und dabei Boden gegenüber ihren Verfolgern gut machen.

Die Angriffsformationen der Avalanche wurden zum wiederholten Male von den Centern Martin Necas (drei Tore, fünf Assists) und Nathan MacKinnon (drei Tore, drei Assists) getragen. Weitere 14 Spieler der Avalanche sammelten Scorerpunkte.

Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Winnipeg Jets und den Colorado Avalanche

2. Dallas Stars 43-18-11 (0-3-1)

Die Sterne leuchten seit zwei Wochen nicht mehr so hell für die Dallas Stars, die in den letzten sieben Tagen nur einen Zähler aus den Partien gegen die Minnesota Wild (1:2 OT), die Vegas Golden Knights (2:3), die New Jersey Devils (4:6) und die New York Islanders (1:2) einfahren konnten. Ihr Playoffticket haben die Texaner bereits in der Tasche, doch ihr Rückstand gegenüber den Avalanche vergrößerte sich auf neun Punkte.

An der Hälfte der Tore des Tabellenzweiten der Central Division waren die Center Wyatt Johnston (drei Tore, ein Assist) und Matt Duchene (ein Tor, drei Assists) sowie Linksaußen Jason Robertson (zwei Tore, zwei Assists) beteiligt.

3. Carolina Hurricanes 45-20-6 (2-1-0)

Die Carolina Hurricanes festigten ihre Führungsrolle in der Metropolitan Division durch zwei doppelte Punktgewinne aus den Gastauftritten bei den Toronto Maple Leafs (4:3 OT) und den Penguins (5:1). Bei den Montreal Canadiens (2:5) gab es für sie nichts zu holen.

An den elf Treffern der Hurricanes beteiligten sich zwölf verschiedene Spieler, worin sich wieder einmal zeigt, wie gut die Hurricanes über ihre Reihen hinweg besetzt sind. Angeführt wurde ihre Scorerriege von Center Seth Jarvis (ein Tor, fünf Assists). Doppelt trafen Linksaußen Nikolaj Ehlers (zwei Tore, ein Assist) und Center Jordan Staal (zwei Tore).

4. Buffalo Sabres 44-20-8 (1-0-2)

Richtig viel Spaß am Punkten hatten die Buffalo Sabres auch in den vergangenen sieben Tagen, als sie aus den Begegnungen mit den Los Angeles Kings (4:1), den Anaheim Ducks (5:6 OT) und den Boston Bruins (3:4 OT) jeweils Zählbares mitnahmen. Von seinen letzten 15 Spielen verlor der Tabellenführer der Atlantic Division nur eines in der regulären Spielzeit (12-1-2).

In den jüngsten drei Partien trug sich Linksaußen Zach Benson (drei Tore, zwei Assists) jeweils als Scorer in den Spielberichtsbögen ein.

5. Minnesota Wild 41-20-12 (2-1-0)

Die Minnesota Wild komplettieren das starke Führungstrio aus der Central Division. Sie ließen nur zwei Punkte in der letzten Woche liegen, in der sie es mit den Stars (2:1 OT), den Tampa Bay Lightning (3:6) und den Florida Panthers (3:2) zu tun bekamen.

Minnesotas einziger Mann der zweimal einnetzte war Rechtsaußen Vladimir Tarasenko (zwei Tore, ein Assist). Auf drei Scorerpunkte kamen ebenso Rechtsaußen Bobby Brink (ein Tor, zwei Assists) und Verteidiger Quinn Hughes (drei Assists).

6. Tampa Bay Lightning 44-21-6 (2-0-2)

Mit ihrer Ausbeute von sechs Punkten aus den Spielen gegen die Edmonton Oilers (5:2), die Calgary Flames (3:4 OT), die Wild (6:3) und die Seattle Kraken (3:4 OT) konnten die Tampa Bay Lightning durchaus zufrieden sein. Sie bleiben damit den Sabres im Klassement der Atlantic Division auf den Fersen.

Besonders dienlich waren den Lightning die Offensivqualitäten von Rechtsaußen Nikita Kucherov (drei Tore, fünf Assists), der nun gleichauf mit Connor McDavid von den Oilers die Scorerwertung der Liga anführt.

7. Montreal Canadiens 40-21-10 (3-0-0)

Im Rennen um die Playoffplätze im Osten geht es äußerst eng zu. Insoweit können sich die Montreal Canadiens glücklich schätzen, dass sie ihre Heimaufgaben gegen die Islanders (7:3), die Hurricanes (5:2) und die Columbus Blue Jackets (2:1) schadlos überstanden haben und nun auf Platz 3 der Atlantic Division rangieren.

Die Canadiens schossen im Schnitt 4,67 Tore pro Spiel. An den meisten hiervon hatten Rechtsaußen Cole Caufield (vier Tore, drei Assists) und Linksaußen Juraj Slafkovsky (drei Tore, drei Assists) ihren Anteil.

NYI@MTL: Slafkovsky gelingt sein zweites Tor des Tages

8. Anaheim Ducks 41-27-4 (4-0-0)

Offensivstark zeigten sich auch die Anaheim Ducks, die sich in der vergangenen Woche gleich viermal schadlos hielten. Sie trafen auf die Utah Mammoth (4:1), die Sabres (6:5 OT), die Vancouver Canucks (5:3) und die Flames (3:2 OT).

Kaum zu stoppen war Anaheims Center Mikael Granlund (sieben Tore), der ligaweit die meisten Treffer markieren konnte und John Carlson (sechs Assists) avancierte zum Verteidiger mit den meisten Scorerpunkten. 

9. Boston Bruins 40-24-8 (2-1-0)

Die Boston Bruins wollen es dieses Jahr wissen und nach einem Jahr Abwesenheit wieder in die Playoffs einziehen. Dabei helfen sollen ihnen in den Partien gegen die Detroit Red Wings (4:2), die Maple Leafs (2:4) und die Sabres (4:3 OT) eingeheimsten vier Punkte.

Bei der von Marco Sturm betreuten Mannschaft kam Rechtsaußen David Pastrnak (zwei Tore, vier Assists) auf einen Punkteschnitt von 2,0. Seine Punkteserie beläuft sich mittlerweile auf elf Spiele. Wie er zeichnete sich Center Elias Lindholm (zwei Tore, ein Assist) als zweifacher Torschütze der Bruins aus.

10. Pittsburgh Penguins 36-20-16 (2-2-0)

Die Pittsburgh Penguins taten sich in ihren Begegungen mit den Jets (5:4 SO), den Hurricanes (1:5), den Avalanche (2:6) und den Senators (4:3 SO) schwer, konnten aber immerhin vier von acht möglichen Punkten einfahren.

Dass die Woche noch einigermaßen glimpflich verlief war auch das Verdienst von Verteidiger Erik Karlsson (drei Tore, zwei Assists) sowie der Center Bryan Rust (fünf Assists) und Rickard Rakell (vier Tore, ein Assist).

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