Tampa Bay Lightning v Buffalo Sabres

Das Powerranking von NHL.com/de listet die aktuell zehn besten Teams der NHL. Dabei werden der Tabellenstand, die Bilanz der vergangenen Woche und anhaltende Strähnen in Betracht gezogen. In Klammern wird die Wochenbilanz der Mannschaft aufgeführt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Die aktuellen Top-Ten:

1. Dallas Stars 43-15-10 (2-1-0)

Ihre Ambitionen auf die Presidents' Trophy untermauerten die Dallas Stars auch in der vergangenen Woche, als sie im Spitzenspiel der Liga die Colorado Avalanche (2:1 SO) auf deren Eis bezwangen. Ihre Punkteserie auf 15 Spiele, bauten die Texaner am Samstag gegen die Detroit Red Wings (3:2 OT) aus, ehe diese gegen die Utah Mammoth (3:6) jäh endete.

In den Partien seit den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 stellen die Stars mit einer Bilanz von 9-1-1 das zweitbeste Team, das sechsbeste Powerplay (26,3 Prozent) und das neuntbeste Penalty Killing (84,4 Prozent). Ihre erfolgreichsten Scorer in diesem Zeitraum waren Center Wyatt Johnston (acht Tore, sieben Assists) und Linksaußen Jason Robertson (fünf Tore, zehn Assists).

DAL@COL: Robertson staubt zum 1:1 ab

2. Colorado Avalanche 44-13-10 (0-2-1)

Ohne doppelten Punktgewinn, mit nur einem Zähler aus ihren Auftritten gegen die Winnipeg Jets (1:3), die Pittsburgh Penguins (2:7) und die Stars (1:2 SO), mussten sich die Colorado Avalanche begnügen. Tabellarisch beträgt Colorados Vorsprung auf Dallas noch drei Punkte, bei einem mehr zu absolvierenden Spiel.

Die Avalanche kamen gut aus der Olympiapause, verschlechterten nun aber ihre bis dato ansehnliche Bilanz auf 7-4-1 (Platz 11), bei einer Powerplayquote von 21,1 Prozent (Platz 17 geteilt) und einem Penalty Killing von 75,0 Prozent (Platz 24 geteilt). Den Ansprüchen überaus gerecht in den zwölf Partien, wurden die Center Martin Necas (neun Tore, zehn Assists) und Nathan MacKinnon (fünf Tore, 13 Assists, elf Spiele).

3. Carolina Hurricanes 43-19-6 (2-1-0)

Wer ist die Nummer 1 in der Eastern Conference? Gerne blieben es die Carolina Hurricanes, die sich in den letzten sieben Tagen einen Ausrutscher bei ihren Begegnungen mit den Tampa Bay Lightning (4:2), den Columbus Blue Jackets (1:5) und den Penguins (6:5 OT) leisteten.

Mit der Bilanz von 7-4-0 (Platz 9) seit der letzten Februar-Woche, einer Powerplay-Effektivität von 25,9 Prozent (Platz 7 geteilt) und einer Erfolgsquote bei Unterzahl von 72,7 Prozent (Platz 29) zählen die Hurricanes in diesem Zeitraum nicht zu den Topmannschaften. Linksaußen Nikolaj Ehlers (sechs Tore, sieben Assists) war der erfolgreichste Vollstrecker und punktbeste Scorer beim Tabellenführer der Metropolitan Division.

4. Buffalo Sabres 43-20-6 (3-0-0)

Den Platz als bestes Team im Osten machen die Buffalo Sabres den Hurricanes streitig, nachdem die Sabres auch in der vergangenen Woche punktverlustfrei aus den Spielen gegen die Toronto Maple Leafs (3:2 SO), die Vegas Golden Knights (2:0) sowie die San Jose Sharks (5:0) herausgingen und dabei nur zwei Gegentore zuließen.

Für die beiden Shutouts auf fremden Eis durften sich Ukko-Pekka Luukkonen (29 Saves) und Alex Lyon (23 Saves) feiern lassen. Von ihren letzten zwölf Auftritten verloren die Sabres nur einen (11-1-0), und ihre Penalty-Killing-Reihen zählten mit 87,5 Prozent (Platz 4) ebenfalls zu den stärksten der Liga. Verbesserungspotenzial gibt es noch im Überzahlspiel, das im Betrachtungszeitraum auf 21,1 Prozent kam (Platz 17 geteilt). Überragender Akteur und Buffalos Topscorer in den Partien seit Ende Februar ist Verteidiger Rasmus Dahlin (drei Tore, elf Assists, +17).

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5. Minnesota Wild 39-19-12 (1-3-0)

Alles andere als zufrieden zeigten sich die Minnesota Wild mit ihrer Ausbeute aus den Partien gegen die New York Rangers (2:4), die Maple Leafs (2:4) und die Chicago Blackhawks (4:3 OT; 1:2).

Überhaupt haben die Wild, mit einer Bilanz von 5-5-2 (Platz 22 geteilt) nach Olympia, noch nicht richtig an Fahrt aufgenommen. Vollauf überzeugen konnten Minnesotas Unterzahlreihen mit einer Quote von 90,6 Prozent (Platz 1). Die Überzahleffektivität reichte zu Platz 13 (22,0 Prozent). Minnesotas bester Scorer, Linksaußen Matt Boldy (sechs Tore, sieben Assists), steuerte dieser sieben Powerplay-Punkte bei.

6. Tampa Bay Lightning 42-21-4 (2-1-0)

Vier von sechs möglichen Zählern nahmen die Tampa Bay Lightning aus ihren Auftritten zuhause gegen die Hurricanes (2:4) und als Gäste der Seattle Kraken (6:2) und der Vancouver Canucks (6:2) mit.

Die Punktgewinnquote der Lightning, seit Saison-Forstsetzung nach dem Olympischen Turnier, sieht mit 5-7-0 (41,7 Prozent; Platz 27) weniger gut aus. Auch die Powerplayquote (19,4 Prozent; Platz 20) und das Penalty Killing (73,7 Prozent; Platz 27) hatte in diesem Zeitraum noch viel Luft nach oben. Gewohnt zuverlässig lieferte beim Tabellenzweiten der Atlantic Division Rechtsaußen Nikita Kucherov (neun Tore, 14 Assists).

7. Pittsburgh Penguins 34-18-16 (2-0-1)

Die Pittsburgh Penguins punkteten zum Abschluss ihrer Auswärtstour gegen die Mammoth (4:3), die Avalanche (7:2) sowie die Hurricanes (5:6 OT) und verschafften sich etwas Vorsprung im harten Kampf um einen Platz für die Stanley Cup Playoffs der Eastern Conference.

Mit 5-3-4 (Platz 15), mit ihrem Überzahlspiel von 22,9 Prozent (Platz 12) und mit ihrem Penalty Killing von 84,6 Prozent (Platz 7 geteilt) belegt der Tabellenzweite der Metropolitan Division Mittelfeldränge. Zu den offensivstärksten Verteidigern der Liga zählt Erik Karlsson (fünf Tore, zwölf Assists), der nicht nur die Penguins in den vergangenen zwölf Partien nach Punkten anführte, sondern auch ligaweit die Riege der Defensivkräfte.

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8. Columbus Blue Jackets 36-21-11 (3-0-0)

Die Columbus Blue Jackets setzten ihren Punktestreak fort und bauten diesen, nach den Begegnungen mit den Philadelphia Flyers (2:1 SO), den Hurricanes (5:1) und den Rangers (6:3), auf elf Partien aus (7-0-4).

Das erste Spiel nach Olympia hatten die Blue Jackets noch verloren (7-1-4; Platz 3) bevor sie ihre Erfolgsserie starteten. Auch mit ihrer Powerplayquote von 25,0 Prozent (Platz 9 geteilt) und ihrer Unterzahleffektivität von 80,6 Prozent (Platz 14) stehen die Blue Jackets in der oberen Tabellenhälfte des Beobachtungszeitraums. Center Adam Fantilli (acht Tore, sieben Assists) sammelte hierbei die meisten Punkte.

9. Anaheim Ducks 37-27-4 (1-1-1)

Die Anaheim Ducks kamen in den Spielen gegen die Ottawa Senators (0:2), die Montreal Canadiens (4:3) und die Flyers (2:3 OT) erneut nicht über eine Punktgewinnquote von 50 Prozent hinaus, stellen aber mit 57,4 Prozent seit Saisonbeginn das viertbeste Team der Western Conference.

Einem Platz in diesem Ranking verdienten sich die Südkalifornier auch durch ihre Performance nach der Olympia-Unterbrechung (7-4-1; 62,5 Prozent, Platz 12). Stark verbesserungswürdig war Anaheims Überzahl- (14,6 Prozent; Platz 25) und Unterzahlspiel (77,8 Prozent; Platz 20 geteilt) in diesem Zeitraum. Gleich drei Spieler des Tabellenführers der Pacific Division sammelten ein Dutzend an Punkten: Linksaußen Cutter Gauthier (zehn Tore, zwei Assists), Center Leo Carlsson (sechs Tore, sechs Assists) und Linksaußen Chris Kreider (zwei Tore, zehn Assists).

10. New York Islanders 39-25-5 (2-2-0)

Zu den heißen Kandidaten auf einen Playoffplatz zählen die New York Islanders, die trotz ihrer zwei Ausrutscher in den Begegnungen mit den Los Angeles Kings (2:3), den Calgary Flames (3:2), den Maple Leafs (3:1) und den Ottawa Senators (2:3) einen Zähler hinter der zweiten Wildcard im Osten liegen, punktgleich mit den in der Metropolitan Division drittplatzierten Blue Jackets.

Mit ihrer Bilanz von 7-4-0 (Platz 7 geteilt) seit Olympia rangieren sie unter den Top 10, obwohl ihre Powerplayquote von 18,2 Prozent (Platz 21) und ihr Penalty Killing von 81,5 Prozent (Platz 13) da nicht mithalten konnte. Zweistellig punkten konnten bei den Islanders Center Mathew Barzal (ein Tor, elf Assists) und Verteidiger Matthew Schaefer (fünf Tore, sechs Assists).

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