Im Western Conference Finale 2022 stand Brett Kulak mit den Edmonton Oilers den Colorado Avalanche gegenüber. Vier Jahre später gehört der 32-jährige in Edmonton geborene Verteidiger zum Aufgebot der Colorado Avalanche, die in der Zweitrundenserie der Stanley Cup Playoffs 2026 gegen die Minnesota Wild mit 2:0 in Führung liegen. Am Donnerstag wurde Kulak danach gefragt, worin und wie stark sich die damaligen Oilers von den heutigen Avalanche unterscheiden.
„Der Unterschied ist enorm, auch wenn beide Teams über eine Gruppe an erfahrenen Spieler verfügten bzw. verfügen. Aber allein schon der Spielstil der Mannschaft und die Art und Weise, wie sie Wege findet, um zu gewinnen, ist meiner Meinung nach ganz anders. In Edmonton hat man sich ziemlich auf die großen Spieler konzentriert, und man weiß ja, dass sie einen Großteil der Offensive bestreiten, und hier haben wir meiner Meinung nach einfach jeden Abend Beiträge von jedem, der in der Aufstellung steht“, erklärt Kulak.
In den Playoffs 2022 spielten bei den Oilers Connor McDavid und Leon Draisaitl in einer eigenen Liga. McDavid erzielte 33 Punkte (zehn Tore, 23 Assists) in 16 Playoff-Partien und Draisaitl brachte es bei ebensovielen Einsätzen auf 32 Punkte (sieben Tore, 25 Assists). In der Endabrechnung der Playoff-Scorerwertung nahmen sie ligaweit die Plätze 1 und 2 ein. Und das obwohl sie nur drei Playoffrunden bestritten. Der drittbeste Scorer der Oilers war mit einem Abstand von 15 Punkten Evander Kane, dem 17 Punkte (13 Tore, vier Assists) gelangen.
Die Situation bei den Avalanche sieht aktuell völlig anders aus. Die meisten Punkte hat Nathan MacKinnon mit vier Toren und sechs Vorlagen in sechs Partien. Hinter ihm rangieren mit jeweils sieben Punkten Gabriel Landeskog, Devon Toews und Martin Necas. Weitere 14 der 20 eingesetzten Spieler trugen sich bereits als Scorer in den Spielberichtsbögen ein. Dieser ausgewogene Offensive ist bislang die stärkste in den Playoffs. Im Durchschnitt schossen sie 4,50 Tore pro Spiel.






















