Die Gründe für das Aus
Philadelphia hat gegen einen brutal starken Gegner gespielt. Punkt.
Da dieses Feature hiermit bereits beendet wäre, lohnt es sich, das Gesamtbild im Weitwinkel zu betrachten.
„Ich weiß nicht, wie viele Pfosten wir in den letzten paar Spielen getroffen haben“, sagte etwa Couturier. Konkret waren es sechs Eisen-Treffer für Philadelphia in insgesamt zehn Playoff-Spielen; fünfmal war es der Pfosten, einmal die Latte.
In der Serie gegen Carolina gelangen den Flyers nur fünf eigene Treffer, was einen Schnitt von nur 1,25 Toren/Spiel ergibt. Viel zu wenig, um ein Spiel oder gar eine Serie zu gewinnen. Gegen die Hurricanes kamen nur 22,8 Torschüsse/Spiel durch. 39-mal zielte Philadelphia am Tor vorbei, 43 Schussversuche wurden geblockt. Auch das Powerplay konnte das gegnerische Bollwerk nicht knacken: Nur eine von elf Möglichkeiten wurden für einen Überzahl-Treffer genutzt, was eine magere Erfolgsquote von 5,3 Prozent ergibt.
Individuell blieben Matvei Michkov (0-0-0), Cam York (0-0-0), Rasmus Ristolainen (0-0-0), Travis Konecny (0-1-1) und Christian Dvorak (0-1-1) in der Serie gegen die Hurricanes hinter den Erwartungen zurück. Mehr aber insgesamt zu wenig kam auch von Trevor Zegras (1-1-2), Porter Martone (0-2-2), Couturier (1-0-1), Jamie Drysdale (1-0-1) und Tyson Foerster (1-0-1). Kein einziger Spieler brachte es auf einen besseren Punkteschnitt von 0,5.