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Das Powerranking ist die wöchentliche Bestenliste von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Sechs von sechs möglichen Punkten fuhren die Toronto Maple Leafs (3-0-0), Minnesota Wild (3-0-0) und Calgary Flames (3-0-0) als einzige von 20 Teams ein, die vergangene Woche drei Spiele zu absolvieren hatten. Ungeschlagen blieben auch die Carolina Hurricanes (2-0-0), Philadelphia Flyers (2-0-0), Vegas Golden Knights (2-0-0) und Nashville Predators (1-0-0). Ein Erfolgserlebnis verwehrt, blieb dagegen den Chicago Blackhawks (0-3-0), New Jersey Devils (0-3-0), Montreal Canadiens (0-2-0) und St. Louis Blues (0-1-0).
1. Colorado Avalanche (32-8-4, Vorwoche 1.)
Zunächst bauten die Colorado Avalanche in den Begegnungen mit den Blackhawks (6:4) und Buffalo Sabres (4:1) ihre Siegesserie auf zehn Spiele aus, doch dann endete diese in der Heimpartie gegen die Arizona Coyotes (2:3 SO) ausgerechnet gegen den Tabellenletzten der Western Conference. Zum ersten Mal seit dem 3. November letzten Jahres kassierten die Avalanche vor eigener Kulisse eine Niederlage. Ihren Heim-Punkte-Streak konnten sie jedoch auf 21 Spiele ausbauen (19-0-2).

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In Abwesenheit von Center Nathan MacKinnon führten Center Nazem Kadri (3 Tore, 2 Assists) und Rechtsaußen Mikko Rantanen (2 Tore, 3 Assists) die teaminterne Scorer-Wochenwertung vor Linksaußen Gabriel Landeskog (3 Tore, 1 Assist) an. Kadri und Verteidiger Cale Makar (1 Tor, 2 Assists) nehmen am Wochenende erstmals an einem NHL All-Star Game teil.
Nächsten Donnerstag findet in der Ball Arena von Denver das Spitzenspiel zwischen den Avalanche und den Tampa Bay Lightning statt.
2. Carolina Hurricanes (31-9-2, Vorwoche 3.)
Die Carolina Hurricanes schlossen den Monat Januar puristisch mit zwei knappen Heimsiegen gegen die Devils (2:1) und San Jose Sharks (2:1) ab. Von seinen letzten acht Auftritten hat der Tabellenführer der Metropolitan Division nur einen verloren (7-1-0).
Die Treffer der Hurricanes schossen Rechtsaußen Andrei Svechnikov (2 Tore), Linksaußen Jordan Martinook (1 Tor) und Center Vincent Trocheck (1 Tor). Beim NHL All-Star Game ist der Klub aus Raleigh durch Center Sebastian Aho und Torwart Frederik Andersen vertreten.
Den regulären Spielbetrieb nimmt Carolina am kommenden Montag bei den Maple Leafs auf. Anschließend statten sie den Ottawa Senators und Boston Bruins einen Besuch ab.
3. Tampa Bay Lightning (30-10-6, Vorwoche 2.)
Den Tampa Bay Lightning bereiteten zuhause die Golden Knights (2:3 SO) und die Sharks (3:2 OT) reichlich Mühe, dennoch sprangen drei Punkte für den Titelverteidiger heraus.

SJS@TBL: Hedman hämmert Siegtor in OT rein

Fünf verschiedene Spieler schossen die fünf Tore der Lightning, an deren zwei waren Rechtsaußen Corey Perry (1 Tor, 1 Assist) und Verteidiger Victor Hedman (1 Tor, 1 Assist) beteiligt. Hedman bildet zusammen mit Center Steven Stamkos und Torhüter Andrei Vasilevskiy die Vertretung Tampa Bays beim All-Star Game.
Ein weniger nervenstrapazierendes Spiel als zuletzt würde Tampa Bay gerne nächste Woche hinlegen. Ob ihnen das ausgerechnet bei den Avalanche gelingen wird?
4. Toronto Maple Leafs (29-10-3, Vorwoche 4.)
Die Toronto Maple Leafs lassen sich nicht so leicht den Ahornsirup vom Brot nehmen. In den Partien gegen die Detroit Red Wings (7:4) und Devils (6:4, 7:1) fuhren sie ihre Siege drei bis fünf am Stück ein.
20 Tore in drei Partien waren eine Ansage an die in der Atlantic Division vor ihnen platzierten Lightning und Florida Panthers. Mit Rechtsaußen Mitch Marner (4 Tore, 5 Assists), Center Auston Matthews (4 Tore, 4 Assists) und Linksaußen Michael Bunting (4 Tore, 1 Assist) erzielten gleich drei Stürmer der Maple Leafs jeweils vier Tore. Toronto schickt zwei Spieler nach Las Vegas zum All-Star Game: Matthews und Torwart Jack Campbell.

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Die Hurricanes und Flames werden sich als kommende Gegner verstärkt auf ihre Defensivarbeit konzentrieren müssen, um Torontos Offensiv-Power Paroli zu bieten.
5. New York Rangers (30-13-4, Vorwoche 7.)
Im Rennen um den Divisionstitel in der Metropolitan Division sind die New York Rangers auf jeden Zähler angewiesen, umso mehr dürfte es sie ärgern, dass sie aus ihren Heim-Auftritten gegen die Wild (2:3), Seattle Kraken (3:2) und Panthers (5:2) deren zwei haben liegen lassen.
Das Offensivspiel der Rangers belebten vor allem Center Mika Zibanejad (2 Tore, 4 Assists), der seinen Punkte-Streak auf vier Spiele ausbauen konnte, sowie die Linksaußen Chris Kreider (3 Tore, 1 Assist), der für das Traditionsteam beim All-Star Game antritt, und Artemi Panarin (1 Tor, 3 Assists).
In der übernächsten Woche erwarten die Rangers im Madison Square Garden die Bruins und Red Wings als ihre Gäste.
6. Florida Panthers (32-10-5, Vorwoche 5.)
Gegen die Sharks (5:4 OT) und Columbus Blue Jackets (8:4) verließen die Florida Panthers das Eis als Sieger, doch zu Gast in Manhattan fanden sie in den Rangers (2:5) ihren Meister.
Linksaußen Mason Marchment (3 Tore, 5 Assists) gelang in Columbus ein 6-Punkte-Spiel. In allen drei Partien trug sich Center Sam Reinhart (4 Tore, 3 Assists) als Scorer in den Spielberichtsbogen ein. Linksaußen Jonathan Huberdeau (1 Tor, 4 Assists), saisonweit Floridas punktbester Mann, darf für die Panthers am All-Star Game teilhaben.
Nach einer zweiwöchigen Pause treten die Panthers am 16. Februar in Raleigh bei den Hurricanes an.
7. Minnesota Wild (25-10-3, Vorwoche 9.)
Die Minnesota Wild setzten mit doppelten Punktgewinnen bei den Rangers (3:2), New York Islanders (4:3) und Blackhawks (5:0) ihren Siegeszug fort.

MIN@CHI: Kaprizov nutzt die Vorarbeit von Zuccarello

Die Linksaußen Kevin Fiala (2 Tore, 3 Assists) und Kirill Kaprizov (2 Tore, 2 Assists) bauten ihren Punkte-Streak auf zwölf Spiele aus. In Chicago hielt zum ersten Mal in der laufenden Saison Torhüter Cam Talbot (30 Saves) seinen Kasten sauber. Der 34-jährige Schlussmann wird wie Kaprizov die Wild beim All-Star Game vertreten.
Mit einer Partie bei den Winnipeg Jets endet für die Wild am Dienstag eine Tour durch fremde Arenen.
8. Pittsburgh Penguins (27-11-8, Vorwoche 6.)
Nur zwei von sechs möglichen Punkten fuhren die Pittsburgh Penguins gegen die Red Wings (2:3 SO), Los Angeles Kings (3:4) und Washington Capitals (3:4 OT) vor heimischer Kulisse ein und versäumten es, bei aktuell zwei Punkten Rückstand, die Tabellenführung in der Metropolitan Division zu übernehmen.
Pittsburghs konstante Punktelieferanten waren ihr Abgesandter für das All-Star Game Jake Guentzel (2 Tore, 4 Assists), Kapitän Sidney Crosby (1 Tor, 4 Assists) und Center Evgeni Malkin (1 Tor, 2 Assists). Schlussmann Tristan Jarry begleitet Guentzel nach Las Vegas.
Nächste Woche geben die Penguins Gastspiele in Boston und in Ottawa.
9. St. Louis Blues (26-13-5, Vorwoche 8.)
Mit einer Heimniederlage gegen die Jets (1:4) verabschiedeten sich die St. Louis Blues die All-Star-Game-Pause und verloren im Klassement der Central Division zwei Ränge.
Das einzige Erfolgserlebnis der Blues konnte Rechtsaußen Vladimir Tarasenko (1 Tor) für sich verzeichnen. Beim All-Star Game wird Center Jordan Kyrou die Farben der Blues vertreten. Der 23-Jährige wurde zum ersten Mal in seiner Karriere für das Spiel der Besten nominiert.
Nach elf spielfreien Tagen treten die Blues am kommenden Donnerstag zuhause gegen die Devils an.
10. Washington Capitals (25-13-9, Vorwoche -)
Nach den Auswärtserfolgen bei den Dallas Stars (5:0) und Penguins (4:3 OT) bekamen die Washington Capitals in der Capital One Arena Besuch von den wiedererstarkten Edmonton Oilers (3:5), und mussten sich geschlagen geben.
Washington strahlte durch all seine Reihen Torgefahr aus. Elf verschiedene Spieler erzielten die zwölf Treffer der Capitals. Verteidiger Dmitry Orlov (2 Tore, 1 Assists) war zweimal im Abschluss erfolgreich. Auf einen Scorerpunkt mehr als der Defensivmann brachten es die Center Nicklas Backstrom (1 Tor, 3 Assists) und Evgeny Kuznetsov (1 Tor, 3 Assists). Torhüter Vitek Vanecek (29 Saves) durfte sich den Shutout in Dallas gutschreiben lassen. Den Platz von Alex Ovechkin (Covid-19-Protokoll) beim All-Star Game wird Tom Wilson (1 Tor, 1 Assist) einnehmen. Ebenfalls von den Capitals mit von der Partie sein wird Kuznetsov.
Die reguläre Saison setzen die Capitals zuhause gegen die Blue Jackets und zwei Tage darauf in Montreal fort.
Lobende Erwähnung
Nashville Predators, Edmonton Oilers, Boston Bruins, Vegas Golden Knights, Calgary Flames, Dallas Stars