GettyImages-2252710420

Das Powerranking von NHL.com/de listet die aktuell zehn besten Teams der NHL. Dabei werden der Tabellenstand, die Bilanz der vergangenen Woche und anhaltende Strähnen in Betracht gezogen. In Klammern wird die Wochenbilanz der Mannschaft aufgeführt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Die aktuellen Top-Ten:

1. Colorado Avalanche 27-2-7 (3-0-0)

Die Colorado Avalanche fügten ihrer überragenden Saisonbilanz weitere Siege gegen die Winnipeg Jets (3:2), die Minnesota Wild (5:1) und die Utah Mammoth (1:0) hinzu. Somit verabschiedeten sie sich mit einer Siegesserie von sechs Partien in die Weihnachtspause.

Beim 13. Heimerfolg in Folge verdiente sich Colorados Schlussmann Scott Wedgewood (32 Saves) seinen zweiten Saison-Shutout. Verteidiger Samuel Girard (ein Tor, ein Assist) schoss gegen Utah das Siegtor. Gleich mehrfach trafen in der vergangenen Woche die Center Nathan MacKinnon (zwei Tore, ein Assist) und Martin Necas (zwei Tore).

COL@MIN: MacKinnon verwandelt Direktschuss in Überzahl

2. Dallas Stars 25-7-6 (2-0-1)

Auf fünf Partien, in denen sie jeweils punkten konnten, bauten die Dallas Stars ihre Erfolgsserie aus. Zählbares nahmen die Texaner bei den Anaheim Ducks (8:3), zuhause gegen die Toronto Maple Leafs (5:1) und bei den Detroit Red Wings (3:4 OT) mit.

Die Stars schossen sowohl absolut (16), als auch pro Spiel (5,33) die meisten Tore unter den Teams der Liga. An mindestens vier ihrer Treffer beteiligt waren die Linksaußen Jason Robertson (drei Tore, zwei Assists) und Jamie Benn (zwei Tore, zwei Assists) sowie Rechtsaußen Mikko Rantanen (fünf Assists) und Verteidiger Miro Heiskanen (vier Assists).

TOR@DAL: Robertson bringt Stars in Führung

3. Carolina Hurricanes 22-11-3 (0-2-1)

Zwar führen die Carolina Hurricanes die Metropolitan Division als Tabellenerster an, doch zufrieden konnten sie mit ihrer Wochenausbeute aus den Aufeinandertreffen mit den Florida Panthers (3:4 SO; 2:5) und den Tampa Bay Lightning (4:6) keineswegs sein.

Jeweils mindestens drei persönliche Erfolgserlebnisse hatten Rechtsaußen Andrei Svechnikov (zwei Tore, zwei Assists), Linksaußen Eric Robinson (zwei Tore, ein Assist) sowie die Center Sebastian Aho (zwei Tore, ein Assist) und Jordan Staal (ein Tor, zwei Assists).

CAR@SJS: Aho bringt die Hurricanes im 3. Drittel in Führung

4. Minnesota Wild 22-10-6 (1-1-1)

In der Heimpartie gegen die Edmonton Oilers (5:2) gelang es den Minnesota Wild ihre Erfolgsfahrt fortzusetzen, doch anschließend mussten sie sich den Avalanche (1:5) und den Nashville Predators (2:3 OT) geschlagen geben.

In den drei Heimpartien punkteten acht Spieler der Wild doppelt, darunter die zweifachen Torschützen Rechtsaußen Ryan Hartman (zwei Tore) und Linksaußen Matt Boldy (zwei Tore) sowie der deutsche Center Nico Sturm (ein Tor, ein Assist).

MIN@CBJ: Hartman gleicht im Powerplay aus

5. Vegas Golden Knights 17-8-10 (1-2-0)

Nach Auswärtspleiten bei den Calgary Flames (3:6) und in Edmonton (3:4) schossen sich die Vegas Golden Knights zuhause gegen die San Jose Sharks (7:2) den Frust von der Seele.

Durch den doppelten Punktgewinn verbringen die Golden Knights als Erster der Pacific Division die Feiertage. Rechtsaußen Mitch Marner (drei Tore, drei Assists), Center Tomas Hertl (zwei Tore, drei Assists) und Verteidiger Noah Hanifin (fünf Assists) punkteten in allen drei Wochenauftritten.

SJS@VGK: Marner schließt Stones Vorlage zu seinem Zweiten ab

6. Florida Panthers 20-14-2 (2-1-0)

Die Heimniederlage gegen die St. Louis Blues (2:6) dürfte den Florida Panthers gewaltig ärgern, doch gegen Carolina (4:3 SO; 5:2) bewiesen sie zweimal, dass sie auch mit einer der stärksten Mannschaften im Osten mithalten können.

Vor allem auf die Abschlussqualitäten ihrer Center Sam Reinhart (zwei Tore, vier Assists) und Sam Bennett (zwei Tore, zwei Assists) sowie auf die ihres Linksaußen Brad Marchand (ein Tor, drei Assists) konnte sich der amtierende Stanley Cup Champion verlassen, der mittlerweile wieder auf einem Wildcard-Platz in der Eastern Conference steht.

CAR@FLA: Reinhart gleicht in der letzten MInute des 3. aus

7. Detroit Red Wings 22-13-3 (3-0-0)

Auf dem besten Weg die Atlantic Division als bestes Team abzuschließen, befinden sich die Detroit Red Wings, die in den vergangenen sieben Tage ihre Partien gegen die Washington Capitals (5:2; 3:2 OT) und Stars (4:3 OT) ohne Punktverlust bestritten.

Hochzufrieden durfte Detroits Trainer Todd McLellan mit den Auftritten des deutschen Verteidiger Moritz Seider (zwei Tore, drei Assists) gewesen sein, der mit +4 nicht nur teamintern den besten +/-Wert erreichte (gemeinsam mit Simon Edvinsson) sondern auch die Scorerwertung vor Linksaußen Lucas Raymond (ein Tor, drei Assists) und Center Andrew Copp (vier Assists) anführte.

WSH@DET: Seider mit einem Tor gegen Lindgren

8. Anaheim Ducks 21-14-2 (1-2-0)

In der letzten Woche vor den Weihnachtsfeiertagen hätten die Anaheim Ducks als Gastgeber der Stars (3:8), Columbus Blue Jackets (4:3) und Seattle Kraken (1:3) gerne mehr als zwei Punkte eingefahren. Trotz der hergeschenkten Zähler steht das Team aus Orange County im Klassement der Pacific Division noch auf dem zweiten Tabellenplatz.

Der erfahrene Center Mikael Granlund (drei Tore, ein Assist) traf in allen drei Partien. Er war der einzige Spieler im Kader der Südkalifornier der mehrmals einnetzte.

9. Tampa Bay Lightning 20-13-3 (2-0-0)

Können die Tampa Bay Lightning ihrem Potenzial entsprechend bald konstant starke Leistungen abrufen? Mit ihren zwei Heimerfolgen gegen die Hurricanes (6:4) und die Blues (4:1), nach zuvor drei Niederlagen am Stück (0-2-1), lassen sie ihre Fans darauf hoffen.

Teamintern gelang ihnen dieses Vorhaben bereits in der letzten Woche: Von den 18 Spielern, die in beiden Partien zu Einsätzen kamen, konnten 17 einen Beitrag zu einem Tor leisten, darunter auch der Schweizer Verteidiger J.J. Moser (ein Assist). Angeführt wird die Riege ihrer Scorer von Center Jake Guentzel (zwei Tore, zwei Assists).

CAR@TBL: Guentzel mit der Rückhand zur Führung

10. Philadelphia Flyers 19-10-7 (2-0-1)

Die Philadelphia Flyers sind in dieser Saison nur schwer zu bezwingen. Diese Erfahrung mussten zuletzt die New York Rangers (4:5 SO), Vancouver Canucks (5:2) und Chicago Blackhawks (3:1) machen. Durch die fünf eingefahrenen Punkte rückten die Flyers als Zweiter der Metropolitan Division den Hurricanes auf die Pelle.

16 Spieler der Flyers beteiligten sich an deren Torreigen. Je dreimal punkteten die Stürmer Travis Konecny (ein Tor, zwei Assists), Rodrigo Abols (ein Tor, zwei Assists), Noah Cates (ein Tor, zwei Assists) und Trevor Zegras (ein Tor, zwei Assists).

PHI@MTL: Zegras trifft per Tunnell in seinem 300. NHL-Spiel

Verwandte Inhalte