Obwohl sich die Hoffnungen des Männerteams der Schweiz auf eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 nicht erfüllt haben, besteht kein Anlass zur Trübsal. Die Nati spielte in der Gesamtschau ein gutes Turnier und gewann drei ihrer fünf Auftritte. Die Pflicht haben die Schützlinge von Nationaltrainer Patrick Fischer mit Bravour erledigt, die Kür blieb ihnen allerdings versagt. Im Viertelfinale war Endstation.
Die Spiele im Zeitraffer
Die Schweizer starteten mit einem 4:0 gegen Frankreich in die Gruppenphase. In der folgenden Begegnung gegen den großen Favoriten Kanada bekamen sie beim 1:5 ihre Grenzen aufgezeigt. In der letzten Vorrundenpartie behaupteten sich die Eidgenossen mit 4:3 n.V. gegen Tschechien. In der Qualifikationsrunde feierten sie einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen Olympia-Gastgeber Italien. Einen dramatischen Verlauf nahm das Duell mit Finnland im Viertelfinale. In den letzten sechs Minuten der regulären Spielzeit gaben die Schweizer einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand. Das Gegentor zum 2:3 in der Verlängerung bedeutete das Aus.
Die Schweiz war mit zehn aktuellen NHL-Spielern nach Mailand gereist. Für Kevin Fiala von den Los Angeles Kings war das Turnier nach seinem Beinbruch im Spiel gegen Kanada schon nach zwei Auftritten vorbei. Torhüter Akira Schmid von den Vegas Golden Knights kam als Backup des bärenstarken Leonardo Genoni lediglich auf einen Einsatz. Die anderen acht NHL-Akteure absolvierten alle fünf Spiele und leisteten einen gewichtigen Beitrag zum Einzug in die Runde der letzten Acht.
Timo Meier von den New Jersey Devils war mit sieben Punkten (drei Tore, vier Assists) der beste Scorer des Schweizer Teams. Sein Klubkollege Nico Hischier brachte es auf ein Tor und drei Assists, ebenso wie J.J. Moser von den Tampa Bay Lightning. Roman Josi von den Nashville Predators verbuchte zwei Tore und zwei Assists.





















