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Blackhawks sind den Penguins auf den Fersen

Top-Team der Central Division rangiert im Powerranking hinter dem Titelverteidiger auf Rang zwei

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Die Pittsburgh Penguins sind weiterhin das Maß der Dinge in der NHL. Dicht auf den Fersen sind ihnen jedoch die Chicago Blackhawks, die im Powerranking einen gewaltigen Satz vom fünften auf den zweiten Platz hinlegten.

1. Pittsburgh Penguins (2-2-1, Vorwoche: 1)

Obwohl den Penguins in der Auftaktwoche kein Sieg gelang, thronten sie auf dem Spitzenplatz des Powerrankings. In der zurückliegenden Woche hatten sie drei dicke Brocken vor der Brust und schlugen sich dabei beachtlich.

Bei der Neuauflage des Stanley Cup Finales von 2017 gegen die Nashville Predators markierte Shootingstar Jake Guentzel seinen ersten Saisontreffer und die Penguins setzten sich mit 4:0 durch. Nachdem Pittsburgh am Mittwoch ein achtbarer 3:2 Erfolg gegen die Washington Capitals gelang, kassierten sie am Donnerstag eine vermeidbare 5:4 Niederlage gegen die Tampa Bay Lightning.

2. Chicago Blackhawks (3-1-1, Vorwoche: 5)

Die Blackhawks machten in den vergangenen Wochen mit Nachdruck deutlich, dass sie das frühe Stanley Cup Playoff Aus der vergangenen Saison abgehackt haben und starteten ambitioniert in die neue Spielzeit. Die Ziele sind hoch gesteckt und das mit Rückkehrer Brandon Saad verstärkte Team wurde seinen Erwartungen mehr als gerecht.

Nach Erfolgen gegen die Penguins, die Columbus Blue Jackets, die Toronto Maple Leafs und die Canadiens kassierten sie am Donnerstag gegen die Minnesota Wild ihre erste Saisonniederlage. Die Stimmung im Lager der Blackhawks trübt diese jedoch nicht nachhaltig.

3. Washington Capitals (2-1-1, Vorwoche: 3)

Dank ihres überragenden russischen Duos Alex Ovechkin und Evgeny Kuznetsov legten die Washington Capitals einen respektablen Saisonstart hin. Gegen die Senators und die Montreal Canadiens holten die Capitals Siege, gegen die Lightning und die Penguins gingen sie knapp geschlagen vom Eis.  

Topstar Ovechkin zeichnete sich in bislang vier Spielen für acht Tore verantwortlich, sein Kompagnon Kuznetsov steuerte acht Vorlagen bei.

Video: PIT@WSH: Ovechkin bekommt den Pass von Djoos

4. Edmonton Oilers (1-2-0, Vorwoche: 2)

Nach ihrem "Auftakt Furiosum", als Connor McDavid zum Saisondebüt gegen die Calgary Flames einen Hattrick schnürte, blieben die Edmonton Oilers deutlich hinter ihren Erwartungen zurück. Einer überraschenden 3:2 Niederlage bei den Vancouver Canucks ließ das Team aus der Ölstadt eine heftige 2:5 Schlappe in Winnipeg folgen.

Dennoch steht das hochtalentierte Team um McDavid und Leon Draisaitl gut im Saft und könnte schon am Samstag gegen die Ottawa Senators den Turnaround schaffen.

Video: WPG@EDM: Draisaitl lässt Hellebuyck keine Chance

5. Nashville Predators (2-2-0, Vorwoche: 4)

Der Stanley Cup Finalist von 2017 startete durchwachsen in die neue Spielzeit. Am Samstag hingen die Trauben in Pittsburgh viel zu hoch für das Team aus Tennessee. Die Nashville Predators schüttelten die Schlappe jedoch zügig ab und strichen am Dienstag und Donnerstag die ersten beiden Saisonsiege ein.

In einem unterhaltsamen Spiel setzten sie sich mit 6:5 gegen die Flyers durch, zwei Tage später machten sie den Dallas Stars mit 4:1 den Gar aus.

6. Toronto Maple Leafs (3-1-0, Vorwoche: 9)

Das Team um Calder Memorial Trophy 2017 Gewinner Auston Matthews machte zum Saisonstart dort weiter, wo es im vergangenen Jahr aufgehört hatte und untermauerte seine Ansprüche auf einen Platz im oberen Tabellendrittel.

Matthews und James van Riemsdyk führen die interne Torjägerliste mit jeweils drei Treffern an.

Video: CHI@TOR: Matthews erzielt den Gamewinner in der OT

7. St. Louis Blues (4-1-0, Vorwoche: -)

Die St. Louis Blues hatten ein schweißtreibendes Auftaktprogramm. Innerhalb einer Woche mussten sie fünf Spiele abspulen und schlugen sich dabei beachtlich. Nach vier Siegen in Folge ließen die Blues am Donnerstag zum ersten Mal Federn.

Bei den Florida Panthers kassierten sie eine 5:2 Niederlage, was sie jedoch nicht aus der Spur bringen sollte. Die Blues sind weiterhin oben auf und strotzen nur so vor Selbstbewusstsein.

8. Anaheim Ducks (2-1-1, Vorwoche: 6)

In der vergangenen Woche konnten es sich die Anaheim Ducks im heimischen Südkalifornien gemütlich machen. Vier Mal in Folge durfte das Team von Headcoach Randy Carlyle im Honda Center ran. Siegen gegen die Arizona Coyotes und die New York Islanders stehen dabei Niederlagen, nach Verlängerung gegen die Philadelphia Flyers und nach regulärer Spielzeit gegen die Calgary Flames, zu Buche.

Mit einem Erfolg am Freitag gegen das Überraschungsteam aus Colorado, könnten die Ducks in die Spitzengruppe der Pacific Division vorstoßen.

9. Minnesota Wild (0-1-0, Vorwoche: 7)

Eindrucksvoll bewiesen die Wild am Donnerstag, weshalb sie einen Platz in den Top-Ten des NHL.com/de Powerrankings verdient haben. Mit vier Toren im Schlussdrittel setzen sie sich eindrucksvoll gegen den Central Division Kontrahenten aus Chicago durch und strichen einen 5:2 Sieg ein.

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt, war dieser bitter nötig, um nicht in ein tiefes Loch zu fallen. Am Samstag werden die Wild die Blue Jackets empfangen, danach haben sie fünf Abende lang spielfrei.

10. Columbus Blue Jackets (2-1-0, Vorwoche: 10)

Nur einmal konnten die Blue Jackets in der noch jungen Spielzeit nicht die volle Ausbeute von zwei Punkten einstreichen. Nach einem 5:0-Auftaktsieg gegen die Islanders hatten sie den Blackhawks am Samstag nur wenig entgegenzusetzen und gerieten mit 1:5 unter die Räder. Dennoch können die Blue Jackets positiv in die Zukunft blicken. Überraschungsspieler Sonny Milano markierte bislang vier Treffer.

Die Verfolger: Tampa Bay Lightning (Verfolger), Los Angeles Kings (Verfolger), Colorado Avalanche (-), New Jersey Devils (-) Boston Bruins (Verfolger)

Nicht mehr gelistet: New York Rangers (8)

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