Der Rahmen war gesetzt. Und Andrew Copp sorgte am Montag mit seinem Tor nach 3:27 Minuten in der fälligen Verlängerung im Spiel der Detroit Red Wings gegen die Carolina Hurricanes dafür, dass der Spielausgang in den Augen der meisten Beobachter den Feierlichkeiten auch gerecht wurde.
Mit 4:3 n.V. besiegten die Hausherren in der Little Caesars Arena die Gäste aus Raleigh und verliehen damit einem Abend den passenden sportlichen Ausgang, der zuvor der Eishockey- und Red-Wings-Legende Sergei Fedorov gewidmet gewesen war. Dessen Trikot mit der Nummer 91 war vor Spielbeginn feierlich unter das Hallendach gezogen worden.
Detroit verspielt Führung – und rettet sich doch
Das glückliche Ende für Detroit stand dabei plötzlich wieder auf der Kippe, nachdem die Mannschaft eine scheinbar komfortable 3:0-Führung gegen den Stanley Cup Champion des Jahres 2006 im finalen Spielabschnitt noch verspielt hatte.
Als Copp in der Overtime schließlich zum umjubelten Helden wurde und den Siegtreffer für die Red Wings erzielte, wusste auch sein Teamkamerad Alex DeBrincat zu überzeugen. Der Stürmer, der in dieser Begegnung ein Tor und zwei Vorlagen verbuchte, bediente Sebastian Aho auf dem rechten Flügel, der den Puck anschließend mustergültig vor den Kasten zu Copp weiterleitete.
„Das war ein schönes Tor“, freute sich Copp. „Ich will das nicht überbewerten, aber das sind zwei wichtige Punkte gegen ein Team, das ganz oben in der Tabelle steht“, ordnete er den Spielausgang ein. DeBrincat erzielte damit zum zweiten Mal in Folge drei Scorerpunkte. Der letzte Red-Wings-Spieler, dem dies gelang, war Dylan Larkin zwischen dem 18. und 21. Oktober 2023.


















