Es war eine knappe Sache, doch am Ende verlängerten die Toronto Maple Leafs am Montag ihre Erfolgsserie. Sie gewannen auswärts in der Ball Arena mit 4:3 n.V. gegen die Colorado Avalanche, das mit Abstand beste Team der Saison, für das eine Heimniederlage Seltenheitswert hat.
„Das ist hier immer ein Kampf, aber unsere Spieler haben die Herausforderung angenommen und gute Arbeit geleistet“, lobte Torontos Trainer Craig Berube. „Das ist wichtig und es zeigt, dass wir mit jedem Gegner mithalten können, wenn wir auf die richtige Art und Weise spielen.“
Toronto überzeugt mit Tiefe
Der Schlüssel zum Erfolg war für die Maple Leafs der unermüdliche Druck aus allen Reihen. Sie gingen in der 12. Minute in Führung, als die dritte Reihe auf dem Eis war. Rookie Easton Cowan versuchte einen Querpass vor dem Tor der Avalanche und bekam den Treffer gutgeschrieben, nachdem Colorados Verteidiger Brent Burns den Puck ins eigene Tor abgefälscht hatte.
Im zweiten Drittel kam dann die vierte Reihe zum Zug. Außenstürmer Bobby McMann startete nach einem Bully im eigenen Drittel zum Alleingang durch und sorgte für das 2:2 (23.).
Im Schlussabschnitt schalteten sich auch die Spitzenspieler ein. Auston Matthews, der Center der ersten Reihe, traf mit einem starken Schuss aus dem linken Bullykreis auf Vorlage von Oliver Ekman-Larsson und William Nylander zum 3:2 (51.).
An der Entscheidung waren die gleichen Spieler beteiligt, wie beim 3:2. Nylander erzielte den Siegtreffer nach 63:59 Minuten. Damit traf ein Spieler aus jeder Reihe, ein Beweis für die Tiefe im Kader der Maple Leafs. Torwart Joseph Woll leistete mit 31 Saves seinen Beitrag zum Sieg.




















