An zwölf der letzten 13 Spieltage erzielte mindestens eine Mannschaft wenigstens sechs Tore, darunter einige Partien, in denen zehn oder mehr Treffer fielen.
Warum treffen also die Spieler nicht, die in den Jahren zuvor stets so konstant waren? Zum jetzigen Zeitpunkt sollte die Tatsache nicht überbewertet werden, denn abgerechnet wird am Ende.
Bestes Beispiel dafür ist Sidney Crosby. Im vergangenen Jahr rätselten viele, warum der Pittsburgh Penguins Kapitän, der in dieser Saison mit 28 Toren mit Abstand die Torjägerliste anführt, nach 32 Spielen nur sechs Mal getroffen hatte. Am Ende der regulären Saison waren es immerhin 36 Treffer, die für ihn zu Buche standen.
"Es gibt immer ein Auf und Ab in der Saison", sagte auch Columbus Blue Jackets Verteidiger Seth Jones. "Wenn man unsere Mannschaft anschaut, wir hatten eine Siegesserie von 16 Spielen und wir trafen aus jeder Lage. Alles lief für uns. Alles ging rein. Dann gibt es wieder Phasen, in denen es nicht läuft. Das gilt für ganze Mannschaften, aber auch einzelne Spieler."
Es sind noch genügend Spiele zu absolvieren, um in die Erfolgsspur zurück zu kehren. Spieler wie Benn, Toews, Thornton, Kopitar oder Perry verfügen über genug Erfahrung, das Ruder herumzureißen, um zum richtigen Zeitpunkt in den Playoffs ihren Leistungszenit zu erreichen.