Der in das Spiel gekommene Ilya Samsonov erwies sich mit 43 Saves als sicherer Rückhalt.
"In der ersten Hälfte des Spiels war unser Gegner ein bisschen besser, würde ich sagen", lautete das Fazit von Orlov. "Aber dann haben wir irgendwie einen Weg gefunden. Samsonov war auch richtig gut, als er in das Spiel kam. Das ist nicht leicht. Er hat großartige Saves gemacht, um uns im Spiel zu halten. Sie sind uns überlegen, aber im zweiten Spielabschnitt lief es besser, viel besser."
Pittsburgh hatte mit 47 zu 32 Torschüssen insgesamt mehr Spielanteile und blieb zumindest im Powerplay effektiv. Im zweiten Drittel, genauer gesagt in der 24. Minute, brachte Rust Pittsburgh erneut in Führung.
Erneut war Crosby mit seinem zweiten Assist der Vorlagengeber. Die Effektivität in Überzahl ist beachtlich: Die Penguins haben in den letzten 16 Spielen 17 Powerplay-Tore erzielt. 42 Sekunden vor der zweiten Drittelpause gelang Daniel Sprong, dem Flügelstürmer von Washington, allerdings das 3:3. Es war das einzige Tor, welches im Fünf-gegen-Fünf erzielt wurde. Dadurch ging es in die Overtime.
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Der Siegtreffer erfolgte 43 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung.
Orlov führte den Puck durch das gegnerische Drittel und suchte sich die optimale Position zum Abschluss, um aus mittlerer Distanz zum 4:3 zu treffen. Während dies für Washington der zweite Sieg in Folge gewesen ist, durchleiden die Penguins eine kleine Durststrecke. Sie haben die letzten vier Spiele verloren, drei davon allerdings erst nach der regulären Spielzeit. "Ich finde eigentlich, dass dies heute das beste Spiel gewesen ist, das wir seit längerer Zeit gespielt haben", sagte Pittsburghs Trainer Mike Sullivan. "Ich fand unser Energieniveau enorm.
Für mich hatte das Spiel heute alle Zutaten, die die Identität der Penguins ausmacht."
Malkin bewies einmal mehr, dass er trotz seiner langen Verletzungspause konstant auf Top-Niveau agiert. Seitdem er am 11. Januar nach seiner Knieoperation wieder auf das Eis zurückkehrte, gelangen ihm fünf Tore und acht Assists innerhalb von zwölf Spielen. In den vergangenen neun Partien hat der Center stets gepunktet. "Ich versuche einfach, mein Bestes zu geben", sagt Malkin. "Wir hatten in der letzten Woche einen engen Spielplan. Wir haben so viele Spiele gespielt. Aber die Jungs spielen gut, unglaublich. Sie spielen hart und probieren alles. Aber ich weiß, dass ich noch besser spielen kann. Und das werde ich auch tun."
Washington ist durch den Triumph mit 62 Zählern bis auf drei Punkte an die auf Position 3 rangierenden Penguins herangerückt und belegt Platz 4 in der Metropolitan Division. Die Capitals sind bereits am heutigen Mittwoch in der heimischen Arena gegen die Edmonton Oilers gefordert (7:00 p.m. ET; NHL.tv; Do. 1 Uhr MEZ). Die Penguins haben eine Woche spielfrei, ehe am 8. Februar das Auswärtsspiel bei den Boston Bruins stattfindet.